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Frankfurter Stadtbericht : Zahlen, bitte!

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Todesursache II C00-C97

II C00-C97 klingt kryptisch und ist hochgefährlich. Denn diese internationale statistische Klassifikation von Krankheiten steht für "bösartige Neubildungen (Krebs)", wie aus dem Statistikband hervorgeht. II C00-C97 ist damit in knapp 28 Prozent der Fälle die Todesursache der Frankfurter gewesen - in absoluten Zahlen traf es 1533 Menschen. Wer es detaillierter mag: Mit 9,3 Prozent liegen Krebsarten vorn, die die Verdauungsorgane befallen, es folgen Atmungsorgane (6,5) und Harnorgane (1,8); die übrigen Fälle, 10,1 Prozent, werden unter "Sonstige" summiert. Mehr Tote als bei II C00-C97 finden sich nur in Kapitel IX des Morbiditätsregisters. Dort werden Krankheiten des Kreislaufsystems zusammengefasst, an denen 2017 exakt 2076 Menschen starben; das entspricht einer Quote von 32,4 Prozent aller Todesfälle. Auch dazu gibt es noch präzisere Angaben. Demnach trat I20-I25, "Durchblutungsstörung des Herzens", in 15,2 Prozent der Fälle auf, ein "akuter Herzinfarkt" war für 4,5 Prozent der Todesgrund. Die übrigen Todesursachen der insgesamt fast 6000 statistisch erfassten Verstorbenen im Jahr 2017 waren "Krankheiten des Atmungssystems" (507), "psychische und Verhaltensstörungen" (347), "Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen" (276), "Krankheiten des Verdauungssystems" (260) sowie "Sonstige" (989).

Tödliche Krebserkrankung: Allein in Frankfurt sind 1533 Menschen betroffen gewesen.
Tödliche Krebserkrankung: Allein in Frankfurt sind 1533 Menschen betroffen gewesen. : Bild: dpa

4307 Euro Gehalt

Wer sich schon einmal gefragt hat, ob er in Frankfurt zu den Leuten zählt, die gut verdienen, kann sich an folgendem Wert orientieren: Im Jahr 2017 betrug das monatliche Bruttoentgelt eines Vollzeitbeschäftigten in der Stadt 4307 Euro. So hoch ist der Median. Das bedeutet, diese Bruttosumme markiert genau jene Gehaltshöhe, von der an genauso viele Beschäftigte mehr und weniger verdienen. Der Median steht sozusagen in der Mitte aller Bruttoentgelte. Wenig überraschend wird in den Branchen allerdings ziemlich unterschiedlich entlohnt. Während der Median im Gastgewerbe bei lediglich 2405 Euro brutto liegt, beträgt er im Baugewerbe 2770 Euro und im Sozial- und Gesundheitswesen 3395 Euro. Wer freiberufliche, wissenschaftliche oder technische Dienstleistungen erbringt, kann im Median mit 4889 Euro rechnen. Beschäftigte im verarbeitenden Gewerbe kommen auf einen Gehaltsmedian von 5347 Euro, in der Informations- und Kommunikationsbranche liegt der Betrag bei 5407 Euro. Mit einem Abstand von fast 800 Euro liegen die Mitarbeiter in der Finanz- und Versicherungsbranche im Median des Bruttogehalts vorn: Sie bringen der Statistik zufolge jeden Monat 6185 Euro brutto nach Hause.

Im Jahr 2017 betrug das monatliche Bruttoentgelt eines Vollzeitbeschäftigten in der Stadt 4307 Euro.
Im Jahr 2017 betrug das monatliche Bruttoentgelt eines Vollzeitbeschäftigten in der Stadt 4307 Euro. : Bild: Carlos Bafile

Vier Anakondas

Die gute Nachricht zuerst: Obwohl die Zahl der Einwohner in Frankfurt von Jahr zu Jahr steigt, ist die Menge an Haushaltsabfällen im Jahr 2018 gesunken, und zwar von knapp 280.000 Tonen auf gut 275.000 Tonnen. Gleichwohl bleibt die Müllmenge in der Stadt imposant: Legt man für 2018 eine Einwohnerzahl von etwa 745.000 zugrunde, entfallen rechnerisch auf jeden Bürger rund 370 Kilogramm Müll. So viel ungefähr wiegen vier Anakondas oder zweieinhalb Strauße. Ein genauerer Blick in die Mülltonnen der Stadt zeigt außerdem, dass die mit 159.000 Tonnen eindeutig größte Menge auf den Hausmüll entfällt. Weitere gut 104.000 Tonnen kommen an sogenannten separierten Wertstoffen zusammen, zu denen Papier (rund 38.000), Biomüll (etwa 24.000), Leichtstoffe (rund 14.000), Glas (etwa 13.000), Holz (rund 12.000), Textilien (rund 2000) und Metalle (rund 1000) zählen. Daraus ergibt sich eine Sammelquote von 37,9 Prozent. Die schlechte Nachricht daran ist: Diese Quote ist die niedrigste der vergangenen zehn Jahre. Außerdem stellten die Frankfurter Sperrmüll mit einem Gesamtgewicht von 12. 000 Tonnen an die Straße.

Mehr Bürger, weniger Müll: Die Menge an Haushaltsabfällen ist in Frankfurt gesunken.
Mehr Bürger, weniger Müll: Die Menge an Haushaltsabfällen ist in Frankfurt gesunken. : Bild: dpa

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