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Frankfurter Hauptbahnhof : Keine düsteren Ecken mehr

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Besser erleuchtet: Um den Hauptbahnhof sollen keine Angst-Räume entstehen Bild: Jan Huebner

Rund um den Frankfurter Hauptbahnhof soll es heller werden. Dazu werden neue Leuchten angebracht. Das ist aber nicht alles.

          Fast jeder Reisende am Hauptbahnhof kennt die düsteren Ecken. Zum Beispiel an der Nordseite zur Poststraße hin. Wer das Gebäude an diesem Ausgang verlässt, um zum Taxistand oder in eines der Hotels zu gelangen, stand bis vor kurzem noch fast komplett im Dunkeln. Fortan soll eine neue Beleuchtung diese unwirtliche Ecke des Hauptbahnhofs zwar nicht unbedingt attraktiver, dafür aber heller machen.

          Momentan handelt es sich noch um provisorische Leuchten, wie Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) mitteilte. Die später st installierten Lampen seien bestellt, könnten aber erst im ersten Quartal des nächsten Jahres aufgestellt werden. Man habe aber bis dahin nicht warten wollen. „Es war uns wichtig, bereits in der dunklen Jahreszeiten Verbesserungen zu erzielen.“ Die neuen Leuchten sollten vor allem verhindern, dass es so etwas wie Angst-Räume gebe. Das Projekt zeige, „dass es viele kleine Stellschrauben gibt, um die Sicherheit im Bahnhofsviertel zu erhöhen“.

          40.000 Euro an Kosten

          Damit ist ein weiterer Punkt abgehakt, der sich auf der langen Liste des „Masterplans Bahnhofsviertel“ findet, den Frank im Oktober vergangenen Jahres gemeinsam mit Polizei, Justiz, Deutscher Bahn und verschiedenen Ämtern der Stadt zusammengestellt hat. Das Thema „Beleuchtung“ ist unter Punkt 18 von insgesamt 49 aufgeführt: „Mehr Licht im und am Hauptbahnhof“. Gedauert hat die Verwirklichung etwa ein Dreivierteljahr.

          Der von Frank eingesetzte Koordinator für das Bahnhofsviertel, Klaus-Dieter Strittmatter, hatte mehrere Punkte klären müssen, nicht zuletzt die genauen Standorte der neuen Leuchten. Einbezogen war deshalb auch das Amt für Straßenbau und Erschließung. Die Kosten für die neuen Leuchten belaufen sich auf rund 40.000 Euro und werden zur Hälfte aus dem Budget des Ordnungsamts und zur Hälfte aus dem Etat des Straßenbauamtes getragen.

          Im nächsten Schritt soll laut Strittmatter der Bahnhofsvorplatz angegangen werden. Dort seien zwar ausreichende Vorrichtungen vorhanden, bezogen auf die Helligkeit gebe es aber Optimierungsbedarf.

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