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Dozent über Flüchtlingspolitik : „Ich schien plötzlich ein universitäres Nichts zu sein“

Viel Kritik eingebracht: Der Vorschlag von Egbert Jahn, für Flüchtlinge exterritoriale Siedlungen zu errichten Bild: Ufuk Ucta

Ein Auftritt bei einer CDU-Veranstaltung hatte für den Friedensforscher Egbert Jahn Konsequenzen. Hier spricht er über den Ausgang der Affäre und seine Thesen zur Flüchtlingspolitik.

          6 Min.

          Ihre Äußerungen zur Flüchtlingspolitik beim Werkstattgespräch der CDU im Februar haben Ihnen gehörigen Ärger eingebracht. Der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften löschte Ihre Homepage, angeblich, weil Ihre Ausführungen der Universität geschadet hätten. Wie haben Sie diese Kontroverse wahrgenommen?

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          In einem Bericht zu der Angelegenheit hatten Sie geschrieben, es gehe hier nicht um Zensur, wohl aber um Fairness und Ehrlichkeit. Dies und akademische Umgangsformen sowie Kommunikationsbereitschaft hätte ich mir von meinem ehemaligen Fachbereich Gesellschaftswissenschaften gewünscht. Was die Zensur betrifft, so fand ich Ihre Beurteilung verharmlosend: Aus meiner Sicht war der Vorgang weit schlimmer als Zensur.

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