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Silvesternacht in Frankfurt : Ermittlungen zu Übergriffen eingestellt

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Viele Fälle sollen sich hier zugetragen haben: der Eiserne Steg in Frankfurt. Daher untersuchte auch die „AG Steg“ die Fälle. Bild: dpa

Von den rund 60 Fällen bleibt nicht viel: Die Ermittlungen zu sexuellen Übergriffen und Diebstahl in der Silvesternacht wurden eingestellt. Oft konnten die Täter nicht ermittelt werden.

          Die Ermittlungen wegen sexueller Übergriffe und Diebstahls in der Silvesternacht in Frankfurt sind eingestellt. Die Staatsanwaltschaft habe rund 60 Fälle geprüft, darunter einige wegen des Anfangsverdachts der sexuellen Nötigung, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen auf Anfrage.

          Allerdings seien alle eingestellt worden, weil entweder die Täter unbekannt waren oder kein konkreter Tatverdacht nachgewiesen werden konnte. Zuvor hatte das hr-Fernsehen über die eingestellten Ermittlungen berichtet.

          Außer den 60 Fällen habe es noch einige Anzeigen wegen sexueller Beleidigung oder Taschendiebstahls gegeben, sagte Niesen. Diese seien an die Amtsanwaltschaft abgegeben worden. Allerdings waren auch diese Täter zumeist unbekannt.

          Die meisten Tatorte lagen nach Polizeiangaben auf und an der Fußgängerbrücke Eiserner Steg am Main, von der aus traditionell viele Menschen das neue Jahr begrüßen. „Die Geschädigten sprechen von Männergruppen arabischer beziehungsweise nordafrikanischer Herkunft“, hatte ein Polizeisprecher im Januar gesagt.

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