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Fazit des Pilotversuchs : Einstiegslotsen machen S-Bahnen pünktlicher

Werden weiterhin in den Hauptverkehrszeiten eingesetzt: Einstiegslotsen der Deutschen Bahn Bild: Maria Klenner

Vier Wochen nach dem Start des Pilotversuchs der Deutschen Bahn zieht diese ein positives Fazit: Der Einsatz von Einstiegslotsen an S-Bahn-Stationen trage zur Pünktlichkeit der Züge bei.

          Die Deutsche Bahn zeigt sich zufrieden mit dem Versuch, an einigen S-Bahn-Stationen in Frankfurt Einstiegslotsen einzusetzen, die Fahrgäste dabei unterstützen, schneller in die Züge zu gelangen. Die Lotsen sollen deshalb weiterhin ihren Dienst tun.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Der vier Wochen dauernde Versuch in den Stationen Hauptbahnhof, Hauptwache und Konstablerwache habe gezeigt, dass die S-Bahnen im Tunnel unter der Innenstadt in den Morgenstunden 30 bis 40 Sekunden weniger benötigt hätten als früher. In den Abendstunden habe die Ersparnis 10 bis 15 Sekunden betragen, teilte die Deutsche Bahn mit. Sie will deshalb zunächst bis Ende des Jahres weiterhin in den Hauptverkehrszeiten Einstiegslotsen einsetzen, und zwar ein Team fest am Hauptbahnhof, wo die Erfolge besonders groß gewesen seien, und ein weiteres Team abwechselnd an der Haupt- und der Konstablerwache.

          Die Lotsen helfen dabei, dass sich die Fahrgäste gleichmäßig über den Bahnsteig verteilen, so dass nicht alle durch wenige Türen einsteigen, wenn die Bahn kommt. Außerdem versuchen sie zu erreichen, dass sich die Türen früher schließen und nicht für Fahrgäste aufgehalten werden, die gerade die Treppe hinunterkommen. Wegen der engen Taktfolge im Tunnel können schon leichte Verspätungen den gesamten S-Bahn-Verkehr beeinträchtigen.

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