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„Frankfurt als Fitnessstudio“ : Kleinen Gang rein und die Angst verdrängen

Rauher Ritt: Unterhalb des Altkönig-Gipfels ist der Pfad ziemlich steinig. Bild: Bäuml, Lucas

Raus aus dem Büro und rein in die Pedale: Mittwochs treffen sich Mountainbiker, um auf wenig bekannten Pfaden auf den Altkönig zu fahren. Teil drei der Serie „Frankfurt als Fitnessstudio“

          Wo führt das hin? Die ersten Meter sehen noch ganz einladend aus. Ziemlich steil, aber ohne dicke Wurzeln, Geröll oder Felsstufen. Dann allerdings verschwindet der schmale Pfad zwischen den Bäumen. Kann sein, dass es hinter der nächsten Kurve garstig wird. Zu garstig vielleicht für einen Mountainbiker, der über ordentlich Kondition, aber nur begrenztes fahrerisches Geschick verfügt. Der im schroffen Terrain lieber absteigt, als sich unfreiwillig hinzulegen.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Man kann 20 Jahre lang viermal die Woche mit dem Rad durch die Wälder zwischen Königstein und Oberursel fahren und doch vieles übersehen. Zum Beispiel diesen Pfad, der sich gleich hinter der Emminghaushütte den Berg hinaufzieht. Ulrich ist der richtige Mann, um Routiniers von gewohnten Wegen abzubringen. Als Mountainbike-Guide des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs leitet er die Feierabendtour auf den Altkönig. Auf der Homepage des Vereins wird sie mit vier Sternen bewertet – höchster Schwierigkeitsgrad. Die Ausfahrt gehört nicht zum offiziellen Programm des ADFC; zu ihr versammeln sich zwanglos fünf bis zehn Leute, um auf wechselnden Routen den dritthöchsten Taunusberg zu erklimmen.

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          Die nächste Feierabendtour auf den Altkönig beginnt heute um 18.30 Uhr in Praunheim. Treffpunkt ist an der Mündung des Steinbachs in die Nidda (nahe Graebestraße). Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.adfc-frankfurt.de.