Franco A. vor Gericht : Eine seltsame Abrechnung
Von Anna-Sophia Lang
Lesezeit: 4 Min.
Die Mission des Franco A. beginnt, als er nach dem Corona-Test aus der Gerichtskantine heraustritt. Die Journalisten warten schon auf ihn. In schnellem Schritt begleiten sie ihn um das Gebäude herum zu Saal 165 C, wo kurz danach der Prozess gegen ihn beginnt. A. findet es gut, dass er im Gehen die vielen hektisch gestellten Fragen der ihn Umringenden beantworten kann. So gefalle ihm das, sagt er, als er nach zwei Stunden Verhandlung noch einmal vor die Kameras tritt. Seine Botschaft ist hier wie im Gerichtssaal: „Die Anklageschrift der Bundesanwaltschaft ist eine Farce.“
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