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Fragen zur Wahl in Hessen : Hat Priska Hinz die Wohnungsnot gelindert?

Sattelfest und angriffslustig: Umweltministerin Priska Hinz auf dem Landesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen im vergangenen April Bild: dpa

Die hessische Bilanz in der Wohnungspolitik fällt dürftig aus. Umweltministerin Priska Hinz trifft eine Mitschuld am Wohnraummangel. Eine Analyse.

          3 Min.

          Es gehört zu den größten und erstaunlichsten Fehlern der Landesregierung, dass sie zwei ihrer wichtigsten Ressorts praktisch verschweigt. Um die Themenfelder Bauen und Wohnen kümmern sich mit Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz zwei Minister der Grünen, doch in den Namen ihrer jeweiligen Häuser tauchen diese Aufgabenfelder gar nicht auf. Dabei wäre es im Fall des seit 2014 von Hinz geleiteten Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf einen Zusatz mehr auch nicht mehr angekommen.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Versäumnis ist misslich, denn es legt den Verdacht nahe, dass der schwarz-grünen Landesregierung diese Themen gar nicht so wichtig sind. Das ist fast allen Parteien, die zur Landtagswahl antreten, aufgefallen. Ihre Ankündigungen deuten darauf hin, dass im nächsten Kabinett ein Bau- und Wohnungsminister sitzen wird, der auch so heißt.

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