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Darmstadt : Forschungszentrum für IT-Sicherheit gegründet

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IT-Sicherheit wird immer wichtiger: hier der Supercomputer Blue Gene Q, der in einem Labor der Ecole Polytechnique Federale de Lausanne steht (Symbolbild). Bild: AP

In Darmstadt entsteht das größte europäische Forschungszentrum für IT-Sicherheit. Forschungsministerin Johanna Wanka sagte bei der Gründung, jeder solle das Internet nutzen können, „ohne dabei ungewünscht persönliche Daten preiszugeben.“

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          Im Kampf gegen Internetkriminalität entsteht in Darmstadt das größte europäische Forschungszentrum für IT-Sicherheit. Darin werden bereits bestehende Einrichtungen gebündelt. „Wir wollen das Internet und die praktischen digitalen Dienste zu Hause, bei der Arbeit und unterwegs sicher nutzen können, ohne dabei ungewünscht persönliche Daten preiszugeben“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Freitag in Darmstadt. Dort wurde das „Center for Research in Security and Privacy“ (CRISP) an der Technischen Universität (TU) Darmstadt gegründet. „Dafür brauchen wir Schutzmöglichkeiten, die zuverlässig und einfach zu bedienen sind.“

          Europaweit größte Konzentration von Forschungseinrichtungen im Bereich Cybersicherheit

          An dem Zentrum forschen rund 350 Wissenschaftler zu den Themen IT-Sicherheit und Schutz der Privatsphäre. Das Bundesministerium will CRISP in den kommenden vier Jahren mit rund 17 Millionen Euro fördern, das Land Hessen wird bis 2018 knapp neun Millionen Euro zusätzlich investieren.

          Am CRISP sind neben der TU Darmstadt auch die Fraunhofer-Institute für Sichere Informationstechnologie und für Graphische Datenverarbeitung sowie die Hochschule Darmstadt beteiligt. In Darmstadt gibt es den Angaben zufolge die europaweit größte Konzentration von Forschungseinrichtungen im Bereich Cybersicherheit. CRISP kooperiert mit den vom Bund geförderten Schwesterzentren CISPA (Saarbrücken) und KASTEL (Karlsruhe).

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