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Zukunftsforscher Horx : „Wir sind weiter, als wir glauben“

Green Eco Building in Singapur Bild: Mauritius

Der Frankfurter Zukunftsforscher Matthias Horx spricht darüber, warum uns die Fixierung auf die Vergangenheit lähmt und warum Zeitreisen so hilfreich sind.

          8 Min.

          Herr Horx, Sie haben in Frankfurt ein ganzes Institut der Zukunft gewidmet. Was reizt Sie an dem Thema?

          Rebecca Boucsein
          Redakteurin vom Dienst bei FAZ.NET.

          Ich bin ein Kind des großen Zukunftsrausches der Sechzigerjahre, die aus heutiger Sicht ja schon in einer sehr naiven Art und Weise zukunftsbegeistert waren. In diese Zeit bin ich hineingeboren, aber auch in die Schrecken, die danach folgten, der Kalte Krieg, die Umweltkrise. Und mich hat immer in­teressiert, wie es weitergeht. Das habe ich versucht, zu einem Beruf zu machen, zu einem Unternehmen, das sich als Thinktank begreift und für die Wirtschaft, aber auch für die Politik arbeitet. Letzten Endes geht es darum, eine Sprache zu finden für das, was mit uns im Verhältnis zur Zukunft passiert. Also wie stellen wir uns die Zukunft eigentlich vor, und was für eine Wirkung hat das auf Menschen?

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