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Fraport-Chef im Interview : „2025 in der Luftfahrt wieder das Vor-Corona-Niveau“

In Sorge: Fraport-Chef Stefan Schulte will den Flughafenbetreiber heil durch die Corona-Krise bringen. Bild: Lucas Bäuml

Der Flughafenbetreiber Fraport leidet enorm unter der Corona-Krise. Vorstandschef Stefan Schulte will die Folgen für die Mitarbeiter nicht beschönigen, bleibt aber trotzdem optimistisch.

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          Konzern-Chef Carsten Spohr hat gerade die Lufthanseaten auf noch härtere Sparmaßnahmen eingeschworen, sieht sich gezwungen, rund 30.000 Stellen abzubauen und schickt die größte deutsche Airline, Ihren Hauptkunden in Frankfurt, in den „Winterschlaf“. Wie weit sind Sie mit dem angekündigten Abbau von bis zu 4000 der rund 22.000 Stellen im Konzern?

          Jochen Remmert

          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Die Luftverkehrswirtschaft ist in einer sehr, sehr schwierigen Lage. Allein die Tatsache, dass wir selbst während der leichten Erholung im Sommer immer noch ein Minus von 77 Prozent bei den Passagierzahlen in Frankfurt hatten, ist ja eigentlich eine Katastrophe. Die Diskussionen um neuerliche Reisebeschränkungen haben nun aber dazu geführt, dass wir aktuell wieder bei Minus 80 bis 85 Prozent des Passagieraufkommens im Vorjahresvergleich sind. Und wir gehen davon aus, dass das auch den Winter über in etwa so bleiben wird.

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