https://www.faz.net/-gzg-9li9n

Frankfurter Flughafen : Warum Sie sich an Ostern auf Wartezeiten einstellen müssen

Geduld gefordert: An den Sicherheitsschleusen am Frankfurter Flughafen bilden sich oft lange Schlangen. Bild: Helmut Fricke

Rund um Ostern müssen sich Passagiere am Frankfurter Flughafen wieder auf gehörige Wartezeiten einstellen. Das hat auch mit einem Gerangel um die Zuständigkeit bei den Sicherheitskontrollen zu tun.

          3 Min.

          Es spricht viel dafür, dass es in diesem Jahr wieder zu den Hauptreisezeiten an Ostern und im Sommer am Frankfurter Flughafen zu gehörigen Wartezeiten kommt. Das zusätzliche Personal und die zusätzlichen Kontrolllinien, für die der Flughafenbetreiber Fraport AG nach dem Schock des vergangenen Jahres sorgt, werden Schlimmeres vielleicht verhindern, ganz vermeiden lassen werden sich heikle Engpässe nicht. Selbst dann nicht, wenn die Reisenden aufgefordert werden, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

          Jochen Remmert

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, zuständig für Flughafen und Offenbach.

          Das hat mit einer heiklen, weil angeblich praxisfernen Zuständigkeitsverteilung am Boden zu tun, wie der Frankfurter Flughafenchef Stefan Schulte nicht müde wird zu betonen. Der Flughafenbetreiber Fraport sei sehr viel besser als die Bundespolizei in der Lage, Prozesse wie die Sicherheitskontrollen optimal zu steuern und so für schnelle und komfortable Abläufe zu sorgen, sagt zumindest Schulte. Tatsächlich liegt derzeit die gesamte Planung in Händen der Bundespolizei.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Landesparteitag der thüringischen Linken 2016 in Eisenberg: Marx zieht noch immer.

          Radikale in der Linkspartei : „Die Republik aufmischen“

          In der Linken haben Trotzkisten einen großen Einfluss, bis hin zur stellvertretenden Parteivorsitzenden: Janine Wissler gehört „Marx21“ an. Die Radikalen in der Partei übernehmen eine Scharnierfunktion ins linksextreme Milieu.
          Je mehr Privatpatienten in einem Gebiet, desto mehr Ärzte lassen sich dort nieder. Aber liegt das am Geld oder am sozialen Umfeld?

          Gesundheitswesen : Abschaffung der Privatversicherer soll Milliarden sparen

          Der Beitrag für jeden gesetzlich Versicherten könnte um 145 Euro im Jahr sinken, wenn private Krankenversicherer abgeschafft würden. Das behauptet eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Beamte, Ärzte und Wissenschaftler halten die Berechnungen für hanebüchen.