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Aus dem Ausland : Flughafen Frankfurt erwartet Hunderte weitere Aushilfen

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Fülle: Am Frankfurter Flughafen brauchen Passagiere derzeit viel Geduld, so wie an dem Tag, an dem diese Aufnahme entstand Bild: dpa

870 neue Kräfte hat der Betreiber Fraport am Frankfurter Flughafen schon wieder eingestellt. Weitere sollen für die Abfertigung hinzu kommen. Das dauert aber.

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          Zur Bewältigung der aktuellen Abfertigungsprobleme will der Frankfurter Flughafen „mehrere hundert“ ausländische Aushilfskräfte einstellen. Nach bisheriger Einschätzung könnten die ersten Beschäftigten in acht Wochen mit der Arbeit beginnen, erklärte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Zuvor hatte die Bundesregierung den Weg frei gemacht für die erleichterte Anwerbung unter anderem in der Türkei.

          Allein die Sicherheitsüberprüfung beim Land Hessen dauere sechs Wochen, erläuterte Fraport. Bei der Sicherheit werde man keine Abstriche machen, hatte Bundesinnenminister Nancy Faeser (SPD) versichert. Damit würde am größten deutschen Flughafen die Hauptreisewelle in den Schulferien verpasst. „Die zusätzlichen Kräfte helfen uns dennoch sehr“, sagte der Fraport-Sprecher.

          870 neue Kräfte eingestellt

          Fehlende Mitarbeiter etwa bei der Gepäckabfertigung oder auch an den Sicherheitskontrollen haben an den deutschen Flughäfen zum Start der Hauptreisezeit zu teils chaotischen Zuständen geführt. Auch im europäischen Ausland ist die Situation im Luftverkehr angespannt.

          Fraport hat in der Corona-Pandemie 4000 Stellen abgebaut und zusätzlich Personal verloren, das sich andere Jobs gesucht hat. In der Folge hat es beim Hochlauf insbesondere bei der Gepäckverladung Probleme gegeben, während die Passagierkontrollen dem Unternehmen zufolge keine überlangen Wartezeiten produzierten.

          Im laufenden Jahr hat der MDax-Konzern an seinem Heimat-Drehkreuz bereits 870 neue Kräfte eingestellt. Geplant sind insgesamt 1000 neue Jobs in diesem Jahr. Zudem arbeiten nach Unternehmensangaben mehr als 100 Verwaltungsbeschäftigte mit auf dem Vorfeld. Passagieren rät der Flughafenbetreiber derzeit, rund zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal zu sein und möglichst wenig Handgepäck dabei zu haben.

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