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Trauma-Berichte Geflohener : Flüchtlingshelfer brauchen nun selbst Hilfe

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Einsatz: Flüchtlingshelfer wie diese junge Frau in Limburg bekommen auch schreckliche Geschichten zu hören. So mancher Helfer braucht selbst Hilfe. Bild: dpa

Flüchtlingshelfer hören von Menschen, die vor Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind, schreckliche Geschichten. Das bleibt nicht ohne Folgen: Helfer brauchen nun selbst psychologische Hilfe.

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          Nach dem Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen klagt manch ein Helfer über Probleme und benötigt psychologische Unterstützung. Betroffen seien neben Feuerwehrleuten auch Mitglieder von anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen, sagte der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hartmut Ziebs, der Deutschen Presse-Agentur in Fulda. Dort wurde am Mittwoch die europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität eröffnet.

          Zum Thema „Hilfe für Helfer in der Feuerwehr“ halten Experten am Donnerstag in Fulda ein Symposium ab. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Herausforderungen in der Flüchtlingsbetreuung.

          DFV-Präsident Ziebs sagte: „Einigen unserer Leute sind die Schicksale, die sie in den Flüchtlingsunterkünften immer wieder geschildert bekommen haben, stark an die Nieren gegangen. Das waren belastende Erfahrungen von Menschen, die um ihr Leben fürchten mussten oder Angehörige auf tragische Weise verloren haben.“

          Viele Hundert Helfer seien betroffen und bräuchten nun mitunter selbst Betreuung. Sie bekämen die verstörenden Flüchtlingsschicksale einfach nicht mehr aus dem Kopf. Der Deutsche Feuerwehrverband helfe nach den Einsätzen, Gesprächstherapien und psychologische Nachsorge zu vermitteln.

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