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Versorgung von Flüchtlingen : 100 Ärzte wollen helfen

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Für die Versorgung der eintreffenden Flüchtlinge gibt es in Hessen zu wenige Ärzte. Nach einem Aufruf haben sich 100 Freiwillige gemeldet. Bild: dpa

Nach einem Aufruf der Ärztekammer und des Sozialministeriums haben sich 100 Ärzte gefunden, um Flüchtlingen zu helfen. Vor allem in den Erstaufnahmestellen bedarf es mehr Mediziner.

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          Rund 100 Ärzte in Hessen wollen freiwillig bei der medizinischen Betreuung von Flüchtlingen helfen. Die Mediziner reagierten mit ihrem Angebot auf einen Aufruf der Landesärztekammer und des Sozialministeriums aus der vergangenen Woche. Danach gibt es vor allem in der Erstaufnahmestelle in Gießen und ihren Außenstellen viel zu wenig Personal für die Erstuntersuchung von Flüchtlingen und deren Weiterbehandlung.

          „Ich bin von der großen Hilfsbereitschaft der Kollegen sehr beeindruckt“, sagte Ärztekammer-Präsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach am Freitag in Frankfurt. Nach Angaben des Regierungspräsidiums Gießen waren zuletzt mehr als 11.200 Menschen in den Flüchtlingsunterkünften im Land untergebracht. In einer Außenstelle in Wetzlar wurde am Freitag ein weiterer Fall von Hepatitis bekannt.

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