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Verkehr rollt wieder : Fliegerbombe aus Zweitem Weltkrieg entschärft

  • Aktualisiert am

Zu Land und zu Wasser: Ein Polizeihubschrauber und ein Polizeiboot sichern Luftraum und Rhein an der Bombenfundstelle bei Assmannshausen. Bild: dpa

Etwa 70 Jahre hat es gedauert, bis eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft wurde. Experten machten den 50 Kilogramm schweren Sprengkörper ohne größere Probleme unschädlich.

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          Eine 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwoch bei Assmannshausen (Rheingau-Taunus-Kreis) ohne Probleme entschärft worden. „Die Gefahr ist gebannt“, sagte eine Sprecherin der Polizei nach dem Einsatz des Kampfmittelräumdienstes. Die Entfernung des Zünders habe etwa eine dreiviertel Stunde gedauert. Die Entschärfung der US-amerikanischen Bombe durch die Experten sei nicht sehr kompliziert gewesen.

          Zwei Mitarbeiter eines Kampfmittelräumdienstes gehen zur Bombenfundstelle durch eine Bahnunterführung bei Assmannshausen.

          Für den Einsatz des Kampfmittelräumdienstes war aus Sicherheitsgründen die Bundesstraße 42 zwischen Lorch und Assmannshausen gesperrt worden. Auch der Zug- und der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde in der Zeit gestoppt. „Jetzt sind wieder alle Sperrungen aufgehoben“, sagte die Sprecherin am frühen Nachmittag.

          Polizeibeamte haben die Straße bei Assmannshausen abgesperrt.

          Auf rheinland-pfälzischer Seite waren zudem in Trechtingshausen mehrere Wohnhäuser und ein Campingplatz am Rhein evakuiert worden. Sie lagen in der Sicherheitszone von 600 Metern um die Bombenfundstelle. Nach Angaben der Polizei Bingen waren von der Evakuierung mehrere Dutzend Menschen betroffen.

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