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„Fit für 2018“ : Merck will betriebsbedingte Kündigungen vermeiden

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Will das geplante Programm zur Steigerung der Profitabilität so sozialverträglich wie möglich gestalten: Merck Bild: dpa

Merck will bei dem vor wenigen Wochen angekündigten Spar- und Effizienzprogramm betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Diesem Ziel sollen Freiwilligenprogramme dienen.

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          Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns Merck will bei dem vor wenigen Wochen angekündigten Spar- und Effizienzprogramm betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Auf der Betriebsversammlung haben sowohl der Betriebsratsvorsitzende Heiner Wilhelm als auch der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Karl-Ludwig Kley, unterstrichen, das geplante Programm zur Steigerung der Profitabilität so sozialverträglich wie möglich zu gestalten, sagte ein Merck-Sprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX nach Ende der Versammlung in Darmstadt.

          Bereits vor den noch anstehenden Verhandlungen hätten sich die Geschäftsleitung und der Konzernbetriebsrat auf Eckpunkte geeinigt. Diese wurden der Belegschaft auf der Betriebsversammlung präsentiert. Mehr als 4000 Merck-Beschäftigte haben laut Merck an der Veranstaltung teilgenommen.

          Freiwilligenprogramme angeboten

          „Wir gehen davon aus, dass aufgrund der vereinbarten Freiwilligenprogramme betriebsbedingte Kündigungen im Rahmen von „Fit für 2018“ in Deutschland vermieden werden können“, sagte ein Unternehmenssprecher. Sollten die vereinbarten Maßnahmen aber nicht ausreichen, um die Ziele des Effizienzsteigerungsprogramms zu erreichen, werde sich Merck mit den Arbeitnehmervertretern über das weitere Vorgehen verständigen.

          Merck-Chef Kley hatte bei der Bilanzvorlage Anfang März keine konkreten Aussagen zu Kosten und Einsparzielen des Programms mit möglichen Stellenstreichungen genannt.

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