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Film „End of Landschaft“ : Ein südhessischer Blockbuster

Volle Säle: Jörg Rehmann bei einer Vorführung seines Films in Oberzent-Beerfelden Bild: Wonge Bergmann

Der Journalist und Filmemacher Jörg Rehmann zieht mit „End of Landschaft“ eine ernüchternde Bilanz der Energiewende. Vielen Odenwäldern spricht er aus dem Herzen.

          3 Min.

          Sage niemand, der Odenwald sei kein Ort für Inspiration. Dass der Journalist und Filmautor Jörg Rehmann vor mehr als drei Jahren auf die Idee kam, eine kritische Dokumentation über die Energiewende zu drehen, lag an einer für ihn zunächst unglaublichen Information, der Nachricht vom möglichen Bau von bis zu 400 Windkraftanlagen im Odenwald. Die hat ihn nicht ruhen lassen, da Rehmann der Umgang mit Natur und Landschaft interessiert. Schon 2016 war das Buch „Geopferte Landschaft“ erschienen, an dem er sich beteiligt hatte.

          Rainer Hein

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Darmstadt.

          Ergebnis seiner langen Recherchen über den Energiewandel in Südhessen ist nun ein Film mit dem Titel „End of Landschaft. Wie Deutschland das Gesicht verliert“, der am 2. Oktober Premiere hatte. Seitdem stehen bei der Produktionsgesellschaft Soon Media die Telefone nicht mehr still und freuen sich Kinobesitzer in Südhessen über volle Häuser. Im historischen Erbacher Lichtspielhaus waren vor einigen Tagen gleich alle drei Säle gefüllt, am Mittwochabend fand sich in der zum Kino umfunktionierten Alten Turnhalle in Beerfelden auch kein einziger freier Platz mehr. „End of Landschaft“ führte zu stehenden Ovationen der 340 Besucher noch während der Vorführung, die einige der anwesenden Kommunalpolitiker hellhörig werden ließen. Applaudierte doch das Publikum gerade an den Filmstellen besonders laut, an denen ein Verfassungsjurist der Energiewende bescheinigte, zur „Perversion“ verkommen zu sein, und ein Bürgermeister aus Mecklenburg-Vorpommern resümierte, er fühle sich inzwischen an DDR-Zeiten erinnert.

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