Film: „Fikkefuchs“ : Kino-Plakat befeuert Sexismus-Debatte

Die provokative Plakatwerbung für den Film „Fikkefuchs“ sollte nicht in den öffentlichen Frankfurter Verkehrsmitteln angebracht werden. Nun rudert die VGF aber zurück.
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) genehmigt nun doch, dass das Werbeplakat für den Kinofilm „Fikkefuchs“ auch an Frankfurter Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen angebracht werden darf. Damit revidiert die VGF ihre bisher ablehnende Haltung. „Wir haben unsere Entscheidung noch einmal in einem größeren Kreis des Unternehmens diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, das Plakat nun doch freizugeben“, teilte gestern ein VGF-Sprecher mit. Zuvor hatte die für Werbung zuständige Fachabteilung das Plakat als sexistisch eingestuft und deshalb untersagt, dass es auf den VGF-Werbeflächen gezeigt werden dürfe. Um wie viele Plakate es sich handelt, die in Frankfurt aufgehängt werden sollen, ist nicht bekannt. Die VGF konnte dazu gestern ebenso wenig Auskunft geben wie zu dem Sinneswandel im Unternehmen.





