https://www.faz.net/-gzg-8btyt

Jahreswechsel : Feuerwerk in vielen Flüchtlingsheimen verboten

  • Aktualisiert am

In vielen hessischen Flüchtlingsheimen verboten: Feuerwehr - dieses hier zeigt Menschen auf dem Holbeinsteg in Frankfurt Bild: dpa

Wie viele Flüchtlinge das neue Jahr gerne mit Böllern und Raketen begrüßen würden, steht dahin. Allerdings müssen sie sich vielerorts solche Gedanken erst gar nicht machen, wenn sie in Hessen in einem Flüchtlingsheim leben.

          1 Min.

          Aus Sicherheitsgründen und wegen möglicher Ängste von Flüchtlingen ist auf dem Gelände vieler Asylunterkünfte in Hessen das Feuerwerk an Silvester verboten. Dies gelte für die Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen samt Außenstellen an insgesamt 37 Standorten sowie die 18 Notunterkünfte, teilten das Regierungspräsidium Gießen sowie das hessische Innenministerium am Dienstag mit. Derzeit seien in diesen Einrichtungen fast 24.000 Flüchtlinge untergebracht.

          „Es gibt Menschen, die haben mit Knallerei ganz andere Erfahrungen gemacht“, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums mit Blick auf Krisengebiete. „Sie sind traumatisiert.“ Innerhalb der Einrichtungen sei offenes Feuer wie etwa durch Grills sowieso nicht erlaubt.

          Die Bewohner würden mit Plakaten auf das Verbot hingewiesen. „Die Aufsicht ist angewiesen, dass Feuerwerkskörper nicht in die Unterkünfte mitgebracht werden.“

          Weitere Themen

          Den Einzelhandel plagen viele Fragen

          Corona-Pandemie : Den Einzelhandel plagen viele Fragen

          Für die Geschäftsinhaber gelten nicht die strengen Lockdown-Beschränkungen wie beispielweise in der Gastronomie. Viele Ladenbetreiber hoffen auf das Weihnachtsgeschäft, andere sind dennoch unsicher, ob die Kunden überhaupt kommen werden.

          Topmeldungen

          Corona-Absperrungen und Wegweiser im Tübinger Luise-Wetzel-Stift.

          Ärzte gegen Wissenschaftler : Was ist die richtige Waffe gegen das Virus?

          Ärzteverbände stellen sich gegen die Forderung der Wissenschaft nach harten Maßnahmen. Die Infektionszahlen dürften nicht um jeden Preis gesenkt werden. Hinter den gegensätzlichen Positionen stehen auch wirtschaftliche Interessen.

          Fast alle Medien gegen Trump : Amerikas Presse wählt blau

          Die meisten amerikanischen Zeitungen empfehlen ihren Lesern, wen sie zum Präsidenten wählen sollen. Das Votum fällt eindeutig aus. Ein „Gegengift“ zu Donald Trumps Charakterzügen wird empfohlen.
          Ein Einzelzimmer in einem Krankenhaus in Stralsund

          F.A.Z. exklusiv : Private Krankenversicherungen werden deutlich teurer

          Um 8,1 Prozent steigen die Beiträge für die private Krankenversicherung im kommenden Jahr an. Das liegt unter anderem an höheren Kosten für Ärzte, Krankenhäuser und Arzneimittel. Der Verband versucht, die Erhöhung zu relativieren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.