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Jahreswechsel : Feuerwerk in vielen Flüchtlingsheimen verboten

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In vielen hessischen Flüchtlingsheimen verboten: Feuerwehr - dieses hier zeigt Menschen auf dem Holbeinsteg in Frankfurt Bild: dpa

Wie viele Flüchtlinge das neue Jahr gerne mit Böllern und Raketen begrüßen würden, steht dahin. Allerdings müssen sie sich vielerorts solche Gedanken erst gar nicht machen, wenn sie in Hessen in einem Flüchtlingsheim leben.

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          Aus Sicherheitsgründen und wegen möglicher Ängste von Flüchtlingen ist auf dem Gelände vieler Asylunterkünfte in Hessen das Feuerwerk an Silvester verboten. Dies gelte für die Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen samt Außenstellen an insgesamt 37 Standorten sowie die 18 Notunterkünfte, teilten das Regierungspräsidium Gießen sowie das hessische Innenministerium am Dienstag mit. Derzeit seien in diesen Einrichtungen fast 24.000 Flüchtlinge untergebracht.

          „Es gibt Menschen, die haben mit Knallerei ganz andere Erfahrungen gemacht“, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums mit Blick auf Krisengebiete. „Sie sind traumatisiert.“ Innerhalb der Einrichtungen sei offenes Feuer wie etwa durch Grills sowieso nicht erlaubt.

          Die Bewohner würden mit Plakaten auf das Verbot hingewiesen. „Die Aufsicht ist angewiesen, dass Feuerwerkskörper nicht in die Unterkünfte mitgebracht werden.“

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