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Frankfurt : Festnahme und Verletzte bei Protest gegen AfD

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Polizisten sicherten die AfD-Veranstaltung gegen Protestierer Bild: dpa

In Frankfurt wollte Alexander Gauland von der AfD zu bundespolitischen Themen sprechen. Gegen die Wahlkampfveranstaltung haben 100 Demonstranten protestiert. Es kam zu Rangeleien und einer Festnahme.

          Vor Beginn einer Veranstaltung der Partei AfD im Saalbau Ronneburg in Frankfurt ist es am Abend zu Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, standen 100 Protestierer etwa 120 AfD-Anhängern gegenüber und wollten ihnen den Weg in den Saalbau versperren. Als Polizisten daraufhin den AfD-Anhängern den Weg frei machten, reagierten Demonstranten mit Geschubse und rangelten mit Beamten, wie der Sprecher weiter berichtete.

          Kurz darauf sei ein offenbar aus den Reihen der Protestierer herbeigerufener Rettungswagen vorgefahren, um angeblich zwei Verletzte zu versorgen. Die Polizei wisse aber nur von einer Verletzten. Dabei handele es sich um eine 60 Jahre alte Frau, die von den Sanitätern mitgenommen worden sei. Wie weiter zu erfahren war, nahm die Polizei eine junge Frau vorläufig fest. Der Vorwurf lautet auf versuchte Körperverletzung zu Lasten eines Polizisten. Einzelheiten teilte die Polizei gestern Abend nicht mit.

          Frau wieder auf Klinik draußen

          Im Verlauf der Veranstaltung, auf der der stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland sprach, mussten Beamte auch im Saalbau für Ruhe sorgen. Wie es hieß, hatten es zwei Demonstranten in den Saal in Preungesheim geschafft und riefen lautstark dazwischen. Die Polizei nahm daraufhin ihre Personalien auf und erteilte ihnen einen Platzverweis.

          Wie ein Polizeisprecher weiter sagte, endete die Veranstaltung gegen 21.10 Uhr. Die Gegendemonstranten hatten schon gegen 20.10 Uhr das Feld geräumt - „vielleicht wegen des Wetters“. Die verletzte Frau habe im Laufe des Abends das Krankenhaus, in die das sie gebracht worden sei, verlassen können-

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