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Schulferien in Hessen : Spielen am Main und im Museum

Bei sommerlichen Temperaturen locken die Freibäder in Frankfurt in der Ferienzeit, mit freiem Eintritt für Kinder. Bild: Bäuml, Lucas

Man muss nicht in die Ferne reisen, um Ferientage voller Bewegung und Unterhaltung zu erleben. Die Trampolinkissen am Main und Kreativangebote der Museen bieten jede Menge Ferienvergnügen.

          Ferientage haben unterschiedliche Längen. Manche vergehen im Fluge, andere ziehen sich wie Kaugummi. Während Eltern sich bisweilen nach Langeweile sehnen, ist sie für Kinder meist unerträglich. Wer die Ferien in Frankfurt verbringt, hat aber genügend Möglichkeiten, die Zeit mit Kindern spielend zu verbringen. Dafür stehen nicht nur die Spielplätze und Waldspielparks zur Verfügung.

          Patricia Andreae

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bei sommerlichen Temperaturen locken die Freibäder, mit freiem Eintritt für Kinder, und die Wasserspielplätze in den Parks. Auch im Palmengarten lassen sich mit Picknick und Paddelboot Tage verbringen, bei denen Eltern und Kinder auf ihre Kosten kommen.

          Unterhaltung bei Regen und Hitze

          Regnet es, oder ist es zu heiß, dann ist die Lego-Baustelle im Deutschen Architektur-Museum eine der besten Adressen. Aus Tausenden Steinen können dort Wolkenkratzer oder andere phantastische Bauwerke errichtet werden.

          Das Kommunikationsmuseum gleich nebenan bietet nicht nur die Kinderwerkstatt, in der von einem Kinderpostschalter, über Seilpost, Druckwerkstatt bis zur Erfinderecke gewerkelt werden kann, es gibt auch verschiedene Werkstattangebote (mit Anmeldung), zum Beispiel die Museumsreporter-Tour am 30. Juli und 1. August, am 17. Juli ein „E-Lab“, in dem es um elektrischen Antrieb für Roller und Autos geht. Am 30. Juli kann jeder Freunde mitbringen, um am internationalen Tag der Freundschaft die Schau „Like You! Freundschaft digital und analog“ zu erkunden.

          Zurzeit aber ist das Wetter gerade richtig für einen Tobetag am Mainufer. Die Mainspiele des Abenteuerspielplatzes Riederwald bieten zwar auch die Möglichkeit zu malen und zu basteln. Vor allem aber kann man sich beim Hüpfen und Klettern ordentlich austoben. Die meisten der Angebote sind frei.

          Austoben am Sachsenhäuser Ufer

          Noch bis zum 17. Juli stehen die Hüpfkissen, Rollenrutschen und Sprunganlagen sowie ein riesiger Sandkasten und einige Wasserspielbecken am Sachsenhäuser Ufer zwischen dem Eisernen Steg und der Untermainbrücke. Es gibt auch wieder die Gelegenheit, mit dem Piratenboot, der Kinderhafenpolizei und der Kinderhafenfeuerwehr mitzufahren. Bis zu neunmal täglich stechen die Boote jeweils in See. Fahrkarten gibt es während der Öffnungszeiten der Mainspiele – auch im Voraus – an allen Spieltagen.

          Nach einer Pause baut der Abenteuerspielplatz sein Angebot dann am Opernplatz und in der benachbarten Taunusanlage auf und verwandelt das Zentrum der Stadt in einen riesigen Spielplatz.

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