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FDP-Spitzenkandidatin Beer : „Erst einmal in Europa aufräumen“

Gemeinsam übersetzen:Nicola Beer wünscht sich eine europäische Medienöffentlichkeit. Bild: Rainer Wohlfahrt

In acht Wochen wählen die Bürger der Europäischen Union ihre Abgeordneten neu. FDP-Politikerin Nicola Beer erklärt im F.A.Z.-Interview den Sinn der EU, warnt vor Gefahr – und sagt, wie gefährlich sie Bleigießen findet.

          8 Min.

          Wenn Sie demnächst Abgeordnete in Straßburg sind, sitzen Sie innerhalb von zwei Jahren im dritten Parlament. Sind Sie Parlaments-Hopperin oder werden Sie immer nach oben weggelobt?

          Matthias Alexander

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Tobias Rösmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Europawahl ist diesmal wirklich eine Richtungsentscheidung. Die Frage lautet: Schaffen wir es, die Europäische Union grundlegend zu reformieren? Oder überlassen wir sie der Gefahr, weiter von innen zu zerbröseln, zum einen unter den Attacken der Populisten in den Mitgliedsstaaten, aber auch durch den Stillstand, den wir in Brüssel durch die faktische große Koalition aus EVP und Sozialisten dort seit Jahrzehnten beobachten können? Das ist genau der Moment, in dem man entscheiden muss, wie stark einem dieses Europa am Herzen liegt.

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