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FAZ.Net-Hauptwache : Rückblick der ersten Bank, Ausblick auf eine Ausstellung, Krimineller Blick aufs Konto

Kann bei anderen Jahre dauern: die Wiesbadener Volksbank liefert ihre Geschäftszahlen bereits am 3. Januar des neuen Geschäftsjahres. Bild: Frank Röth

Die Wiesbadener Volksbank berichtet bereits am 3. Januar ihre Geschäftszahlen. Das Historische Museum widmet der Grande Dame der Frankfurter Modewelt eine Ausstellung. Ein Krimineller erschlich sich 15.000 Euro per Telefon. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.

          3 Min.

          Guten Morgen!

          Manfred Köhler
          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Auch Journalisten können dankbar sein. An diesen nachrichtenarmen Tagen zum Beispiel sind sie dankbar für jeden, der sich ihrer erbarmt und ihnen eine Nachricht zukommen lässt. So freuen sich die Kollegen aus dem Wirtschaftsressort der Rhein-Main-Redaktion zum Beispiel jedes Jahr darüber, dass die Wiesbadener Volksbank schon am 3. Januar ihre Geschäftszahlen des gerade erst zu Ende gegangenen Jahres vorlegen. Andere Häuser brauchen Monate dafür. Und was hat sie nun gestern berichtet, die Volksbank? Na, dass sie weiterhin mit den Niedrigzinsen ganz gut zurecht kommt und der Ertrag sogar noch gereicht hat, um die Filiale am Unternehmenssitz zu renovieren. Unser in die Landeshauptstadt entsandter Bankenfachmann Daniel Schleidt berichtet und kommentiert.

          In der Stadtredaktion wiederum war die Freude groß, dass das Historische Museum in einigen Tagen eine neue Ausstellung eröffnet, über die sich schon jetzt schreiben lässt. Sie befasst sich mit der Modedesignerin Toni Schiesser, einst eine Grande Dame der Frankfurter Modewelt, bei der sich sogar Catarina Valente einkleidete. Hans Riebsamen berichtet heute aus längst vergangenen Zeiten und einer Ausstellung, die in naher Zukunft beginnt.

          Ach, wer sein Geld in Mode steckt, und sei sie noch so kurzlebig, hat sie wenigstens irgendwie sinnvoll investiert. Was aber ist einem Siebenundsiebzigjährigen in Frankfurt geschehen? Er ist von einem Unbekannten angerufen worden, der behauptete, er sei Polizist, Kriminelle seien an die Daten des alten Herrn für das Onlinebanking gelangt. Als „Beweis“ nannte der Mann einen Teil der Kontonummer. Dann forderte er den Mann auf, ihm mehrere Transaktionsnummern für Überweisungen zu schicken. Dies tat der Betrogene und stellte bald darauf fest, dass 15.000 Euro auf seinem Konto fehlten. Nicht nachmachen.

          Und außerdem hat die Polizei in einer Wohnung in Darmstadt Leichenteile gefunden und weiß noch nicht, um wen es sich bei der Toten handelt; hat sich die NPD vor Gericht erstritten, dass sie am Samstag die Stadthalle in Büdingen für einen Neujahrsempfang nutzen darf; fällt Guntram Vespers Poetikvorlesung in Frankfurt aus, die Details heute von Kollege Florian Balke heute im Blatt.

          Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Der Tipp zum Wochenende

          Indische Restaurants gibt es in Frankfurt nicht viele, und die meisten sind etwas angestaubt. Das „Aman Tandoor“ ist neu und anders. In durchgestyltem Industrie-Ambiente mit nur wenigen indisch inspirierten Design-Zitaten werden in dem Lokal an der Mainzer Landstraße seit Juli Spezialitäten aus Nordindien serviert, vor allem traditionelle Tandoori-Grillgerichte aus zwei großen Tandoor-Lehmöfen, aber auch Currys und vegetarische Speisen. Dazu werden bemerkenswert gute Weine ausgeschenkt. Kein Wunder, dass die Gäste herbeiströmen, als hätten sie nur auf ein solches Restaurant gewartet.

          „Aman Tandoor“, Mainzer Landstraße 36, 60325 Frankfurt, Telefon 0 69/20 02 48 88, www.aman-tandoor.de. Geöffnet montags bis freitags 11.30 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr, samstags 17.30 bis 24 Uhr, sonntags 12 bis 15 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr.

          Wetter

          Heute überwiegen wieder die Wolken, es kann auch ein wenig regnen. Dazu maximal drei Grad. In der Nacht zu Samstag steigen die Temperaturen an, tagsüber regnet es bei sieben Grad.

          Geburtstag haben

          heute

          Werner Freitag, von 1998 bis August 2018 Präsident des Hessischen Schwimm-Verbands, Frankfurt (73); Dirk Pfeil, Unternehmensberater, Honorargeneralkonsul der Republik Mongolei (71); Wolfgang Schäfer-Klug, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Opel Automobile GmbH, Rüsselsheim (57); Holger Zinke, Gründer des Biotech-Unternehmens Brain AG, Zwingenberg (56); Lanna Idriss, Gründerin und Geschäftsführerin des sozialen Handelsunternehmens Gyalpa, Frankfurt (43); Frank Blasch (CDU), Bürgermeister der Stadt Bad Soden, Fraktionsvorsitzender im Kreistag des Main-Taunus-Kreises (42);

          am Samstag

          Diether Döring, emeritierter Professor für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik an der Goethe-Universität Frankfurt, Vorsitzender des Königsteiner Forums (80); Peter Zingler, in Frankfurt lebender Drehbuchautor (75); Peter Wichtel (CDU), langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestags, Wahlkreis Offenbach (70); Ute Schwens, Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt (60); Michael Griem, Präsident der Rechtsanwaltskammer Frankfurt (59); Andreas Schadt, Geschäftsführer der Praunheimer Werkstätten, Frankfurt (50); Frank Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences, Vorsitzender der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (49); Tim Wolff, von 2013 bis Dezember 2018 Chefredakteur des Frankfurter Satiremagazins „Titanic“ (41);

          am Sonntag, 6. Januar

          Friedhelm Meinaß, in Rodgau lebender Künstler (71); Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (65); Christine Rother, Galeristin in Wiesbaden, von 2013 bis Dezember 2018 Vorsitzende des Landesverbands der Galerien in Hessen und Rheinland-Pfalz (63); Rainald Gerster, Präsident des Frankfurter Verwaltungsgerichts (59); Celina Lunsford, Künstlerische Leiterin des Fotografie Forums Frankfurt (59); Il Kyung Sung, Geschäftsführer der Deutschland-Zentrale des südkoreanischen Konzerns Samsung Electronics, Schwalbach (55); Martin Kliehm (Die Linke), Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (51).

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