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FAZ.NET-Hauptwache : Bahnen, Berge, blaue Westen

Von Schmitten über den Feldberg hinweg bis zur Endstation Hohemark der U-Bahn und nach Frankfurt? Seilbahnstrecken wie in La Paz in Bolivien (Foto) könnten auch im Rhein-Main-Gebiet entstehen. Bild: Reuters

Welche in den Bergen äußerst bewährte Einrichtung soll es in Zukunft auch im Rhein-Main-Gebiet geben? Die Antwort auf diese Frage und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.

          Guten Morgen! Ein schönes Wochenende gehabt? Ist jetzt aber vorbei. Und damit Sie am Montagfrüh allmählich wieder auf Betriebstemperatur kommen, gleich zu Beginn ein kleines Quiz. Also:

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Welche in den Bergen äußerst bewährte Einrichtung soll es in Zukunft auch im Rhein-Main-Gebiet geben:

          1. Bergführer für alle, die in der Hektik der Großstadt nicht mehr alleine weiterwissen,
          2. Seilbahnen, weil im dicht besiedelten Ballungsraum nur noch knapp unter den Wolken die Freiheit grenzenlos ist oder
          3. Berghütten mit Schlafsälen für alle, weil sich immer weniger Besucher der Region die teuren Hotels leisten können?

          Na? Zur Stunde ist die einzige richtige Antwort b). Viele kluge Menschen in der Region meinen neuerdings, Seilbahnen seien nicht nur etwas für Skifahrer, die Gondeln könnten doch auf Pendler zur Arbeit bringen, etwa von Schmitten über den Feldberg hinweg bis zur Endstation Hohemark der U-Bahn, die dann wiederum all die Büromenschen weiter nach Frankfurt transportiert. Wo noch überall Seilbahnstrecken entstehen könnten, beschreibt heute Kollegin Mechthild Harting in der Rhein-Main-Zeitung. Und unsere Bildredaktion hat drei schöne Fotos von Seilbahnen für städtische Verkehrsaufgaben in La Paz, London und Koblenz dazugestellt.

          Das mit den Bergführern und -hütten für Rhein-Main behalten wir aber im Auge.

          Ein Berg Arbeit fällt bei Kinderärzten an (na ja, mittelguter Übergang zum neuen Thema), womit sich in der heutigen Ausgabe Marie Lisa Kehler befasst. Viele Ärzte nehmen schlicht keine Patienten mehr an, was wiederum Eltern auf die Palme bringt, während andererseits manche Kinderärzte eine übertriebene Anspruchshaltung mancher Eltern beklagen.

          Ja, war denn am Wochenende gar nichts los in der Region? Doch, doch. 500 Frauen und Männer haben in Frankfurt für bessere Bedingungen für den Fahrradverkehr demonstriert, ungefähr 200 für die Streichung des Paragraphen 219a im Strafrecht, der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche verbietet, und an die 60 zogen in blauen Westen vor der französische Generalkonsulat im Westend, um gegen die gewalttätigen Proteste in den vergangenen Wochen in Paris zu demonstrieren. Und das alles bei Schmuddelwetter, reife Leistung.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Und außerdem bedauert Kollegin Eva-Maria Magel in ihrer Besprechung des am Frankfurter Schauspiel uraufgeführten Theaterstücks „Sklaven leben“ den gezwungenen Ton, die gesamte Rezension lesen Sie heute in der Rhein-Main-Zeitung +++ meinen jetzt auch in Königstein einige Politiker, man benötigte weniger Autos in der Innenstadt, Details dieses Diskussionsprozesses heute ebenfalls im Blatt +++ befasst sich der Aufmacher auf der Verbraucherseite von Petra Kirchhoff heute mit der Intervall-Diät, eine Vorstufe zur soeben ausgedachten Hauptwache-Newsletter-Diät: Essen nur noch einmal am Tag, wenn Sie nämlich währenddessen morgens diese Zeilen lesen. Wirkt garantiert.

          Einen erfolgreichen Start in die Woche wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Wetter

          Heute fällt bei maximal vier Grad häufiger Regen, später gibt es Schauer mit Schnee. Die Temperatur sinkt in der Nacht auf Werte um den Gefrierpunkt, so dass es teilweise rutschig wird.

          Geburtstag haben heute Thomas Mann (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzender der Europa-Union Hessen, Schwalbach (73); Wolfram Knauer, Leiter des Jazzinstituts Darmstadt (61); Otto Völker, Vorstand der Binding-Brauerei, Frankfurt (59); Bruno Hübner, Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt (58); Hermann Bäumer, Generalmusikdirektor am Staatstheater Mainz (54); Madlen Overdick (Die Grünen), hauptamtliche Kreisbeigeordnete im Main-Taunus-Kreis, Aufsichtsratsvorsitzende der Unternehmensgruppe der Rhein-Main-Deponie, Flörsheim-Wicker (49);

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