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FAZ.NET-Hauptwache : Hustvedt, Hetrodt, Schleidt

  • -Aktualisiert am

Ist das gerecht? Sparkassenvorstände verdienen genauso viel wie die Kanzlerin. Bild: dpa

Hessische Sparkassenvorstände verdienen so viel wie Bundeskanzlerin Angela Merkel. Schriftstellerin Siri Hustvedt genießt die räumliche Distanz zu Donald Trump. Das und was sonst noch wichtig ist in der Region, steht in unserem Newsletter FAZ.NET-Hauptwache.

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          Guten Morgen!

          Wenn es gerecht zuginge, müsste die Bundeskanzlerin mehr verdienen oder die Bezüge der hessischen Sparkassenvorstände müssten gekürzt werden. Alle bekommen nämlich etwa gleich viel. Die meisten Sparkassenvorstände sind allerdings zum Abendbrot zu Hause, während Frau Merkel bis tief in die Nacht regieren muss. Doch wie viel ist gleich viel? Das steht heute in der Rhein-Main-Zeitung. Dort steht auch, warum es der Landesrechungshof für falsch hält, dass viele Sparkassen lieber hier tausend Euro an einen Sportverein spenden und dort ein Bürgerhaus fördern, statt Überschüsse, sofern vorhanden, an ihre Träger, die klammen Kommunen, auszuschütten. Ewald Hetrodt hat den Bericht geschrieben, Manfred Köhler den Kommentar.

          Was Donald Trump bekommt, tut hier nichts zur Sache – dass Amerika einen anderen Präsidenten verdiente, aber schon. Das war nämlich eines der Themen während der Lesung von Siri Hustvedt im Schauspiel Frankfurt. Vor ausverkauftem Haus sagte die amerikanische Schriftstellerin, sie liebe ihr Land, aber es tue ihr gut, ein paar Tage in Europa zu sein – und Trump nicht um sich haben zu müssen, bildlich gesprochen. Das Publikum hörte ihr gern zu und lernte dabei auch noch Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven kennen. Wer das ist, steht in dem Beitrag aus der Feder von Michael Hierholzer.

          Um einen Euro zu verdienen, muss die Deutsche Bank 93 Cent aufwenden, die Commerzbank 80 Cent, die ING aber nur 47 Cent. Warum? Weil die ING, grob gesprochen, effizienter und mit weniger Personal arbeitet. Käme es zu einer Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank, läge ein Personalabbau also in der Logik einer solchen Operation. Verheerend für den Finanzplatz Frankfurt? Nicht ganz – jedenfalls glauben Kenner der Branche, dass ein solcher Verlust kompensiert werden kann. Daniel Schleidt hat mit drei Experten gesprochen.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Und außerdem ist in Frankfurt im Main nahe der Alten Brücke eine amerikanische Weltkriegsbombe entdeckt worden, sie wird möglicherweise in den nächsten Tagen entschärft, haben im vergangenen Jahr ungefähr 320 Millionen Fahrgäste den Frankfurter Nahverkehr genutzt, so viele wie nie zuvor, erhält der Frankfurter Gitarrist Michael Sagmeister in diesem Jahr den Hessischen Jazzpreis.

          Einen unbeschwerten Tag wünscht Ihnen

          Ihr Werner D’Inka

          Heute in „Leben in Rhein-Main“

          Absolut modern: Welche Ausstellungen sich dem Bauhaus-Jubiläum widmen.

          Theater mit Tic: Rimini Protokoll bringen Darsteller mit Tourette auf die Bühne.

          Total gruselig: Beim „Fantasy Filmfest“ fließt reichlich Blut.

          Voll die Täuschung: Jakuta Alikavazovic liest aus „Das Fortschreiten der Nacht“.

          Wetter

          Hier und da Frühnebel, danach scheint die Sonne. Später ziehen lockere Quellwolken durch und es bleibt bei 11 Grad trocken. Nachts klar und frostig.

          Geburtstag haben heute Emil Mangelsdorff, Saxophonist, Gründungsmitglied des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks, Frankfurt, Ehrenprofessor, Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille und der Goethe-Plakette des Landes Hessen (94); Motsi Mabuse, Profitänzerin, Tanzjurorin, deutsche Meisterin in den lateinamerikanischen Tänzen, Eschborn (38). Frank Brabant, Wiesbadener Kunstsammler und Mäzen, Träger der Goethe-Plakette des Landes Hessen (81); Herbert Hunkel (parteilos), Bürgermeister der Stadt Neu-Isenburg (74); Hildegard Schuster, Präsidentin des Landfrauenverbands Hessen, Friedrichsdorf (65); Rudolf Kriszeleit (FDP), Vorsitzender des Stiftungsrats der Schader-Stiftung, Darmstadt, ehemaliger Staatssekretär im hessischen Justizministerium (64); Lucia Puttrich, hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Kreisvorsitzende der CDU Wetterau (58); Rowald Hepp, Leiter des Weinguts Schloss Vollrads, Oestrich-Winkel (57); Gottfried Milde, Sprecher der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, Offenbach, Vorsitzender der CDU Darmstadt-Dieburg (56); Max Rempel, Geschäftsführer der Mediengruppe Frankfurt, Ko-Chefredakteur der „Frankfurter Neuen Presse“ (40).

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