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FAZ.NET-Hauptwache : Eklat in Wiesbaden, Großzügigkeit in Bad Homburg, Sorgen in Frankfurt-Höchst

Nicht nur Sonnenschein: Die Koalitionsverhandlungen der hessischen CDU und Grünen gehen in die nächste Runde. Bild: dpa

Nicht nur Sonnenschein bei den Koalitionsverhandlungen. Hauseigentümer in Bad Homburg erhalten Zuschüsse. Bei Sanofi droht Stellenabbau. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.

          Guten Morgen!

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Von den Koalitionsverhandlungen in Wiesbaden war bisher wenig zu hören, und wenn, dann gab es nur offizielle Stellungnahmen, die von Harmonie und Eintracht durchdrungen waren. Es herrscht aber gar nicht nur eitel Sonnenschein zwischen CDU und Grünen. Wie unser Landtagskorrespondent Ewald Hetrodt heute in der Rhein-Main-Zeitung berichtet, ist es sogar schon zu einem Eklat gekommen: Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Mathias Wagner, verließ eine Sitzung im Streit mit der Union. Details heute in unserem Blatt, und zwar nur in diesem.

          Was in den Weiten des kommunalen Lebens möglich ist, lässt einen immer wieder staunen. In Bad Homburg zum Beispiel bekommen Hauseigentümer, wenn sie in moderne Heizungen investieren oder besonders wärmedämmende Fenster einbauen lassen, zusätzlich zu den ganzen Hilfen etwa der KfW auch noch kommunale Zuschüsse, es können Tausende Euro sein. Da wollen wir aber aus der Kurstadt in den nächsten Jahren niemals wieder hören, es fehle an Geld, wenn sie sich solche Programme noch leistet, bei denen völlig unklar ist, wie hoch die schlichten Mitnahmeeffekte sind, weil die entsprechende Investitionen ohnehin angestanden hätten.

          Der französische Konzern Sanofi kommt nicht zur Ruhe, schon wieder droht Stellenabbau. Was das mit Rhein-Main zu tun hat? Im Industriepark Frankfurt-Höchst beschäftigt der Konzern 8000 Frauen und Männer, und nachdem noch an der einen Sparrunde gearbeitet wird, kündigt sich schon die nächste an: Diesmal soll eine dreistellige Zahl an Stellen in der Verwaltung wegfallen. Unser Pharma-Experte Thorsten Winter berichtet und kommentiert.

          Und außerdem war unser Rezensent Michael Köhler ganz begeistert von dem Konzert einer Band namens „257ers“ aus dem schönen Essen-Kupferdreh in der Stadthalle Offenbach – warum er das war und warum das Duo so komisch heißt, muss man aber in der Zeitung nachlesen +++ hat sich der Mann, der vor drei Jahren im Verdacht stand, einen Sprengstoffanschlag auf des Radrennen Frankfurt–Eschborn am 1. Mai geplant zu haben, offenbar in die Türkei abgesetzt +++ wird Frankfurt immer mehr zur Filmstadt, darüber berichtet Inga Janovic nicht nur heute in der Rhein-Main-Zeitung, sondern auch im regionalen Wirtschaftsmagazin „Frankfurter Allgemeine Metropol“, das im gutsortierten Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

          Einen filmreifen Tag wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Wetter

          Neben einigen dichten Wolken scheint heute auch immer mal wieder die Sonne. Dazu bleibt es auch meist trocken, es bleibt aber kalt mit maximal 4 Grad. Nachts teils klar und bis minus 2 Grad.

          Geburtstag haben heute Thomas Bergmann, Dokumentarfilmer und Autor, Träger der Goetheplakette der Stadt Frankfurt (75); Uwe Schulz, Mitglied des Deutschen Bundestags, Gießen, Vorsitzender des AfD-Kreisverbands (57); Michael Sammet, Geschäftsführer des St.-Vinzenz-Krankenhauses Hanau (49); Roland Stöcklin, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (42); Carl-Philip Graf zu Solms-Wildenfels (BFF), ehrenamtlicher Stadtrat in Frankfurt (40).

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