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FAZ.NET-Hauptwache : Drohnen, Wohnen, Schonen

Mögliche Gefahr: Drohnen können den Flugverkehr behindern. Bild: dpa

Störsender sollen künftig Drohnen davon abhalten, den Betrieb des Frankfurter Flughafens lahmzulegen. Die Frankfurter CDU will die Bildung von Wohneigentum fördern. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der FAZ.NET-Hauptwache.

          Guten Morgen!

          Die einen lassen im Stadion Pyrotechnik steigen, die anderen am Flughafen Drohnen. Wer seinen Verstand beisammen hat, lässt von beidem die Finger. Zwar ist die Gefahr, dass Irre mit einer Drohne und Sprengstoff Freiluftkonzerte, Weihnachtsmärkte oder Krankenhäuser angreifen, eher theoretisch, aber es reicht schon, dass Zeitgenossen aus Gedankenlosigkeit oder weil sie auf Regeln pfeifen, ihr Spielzeug dort Runden drehen lassen, wo es andere gefährdet. Helmut Schwan berichtet und kommentiert heute in der Rhein-Main-Zeitung.

          In Frankfurt entstehen derzeit zwei Sorten Wohnungen: „Wir bauen nur noch für den geförderten Bereich und für Zahnärzte, die Wohnungen als Kapitalanlage nutzen, nicht mehr für die Mittelschicht“, sagt ein kundiger Akteur auf dem Immobilienmarkt. Deswegen will die Frankfurter CDU die Bildung von Wohneigentum fördern. Aber wie verhindern, dass die Falschen subventioniert werden? Und gibt es schon Beispiele, wie es gehen könnte? Gibt es, wie unser Immobilienexperte Rainer Schulze berichtet.

          Motorradfahrer sind wie Fußballfans: Die meisten wollen nur fahren, aber einige schlagen über die Stränge, rasen und röhren. Deswegen wird im Mai und im September die Zufahrt zum Großen Feldberg für Motorräder zeitweise gesperrt. Das gilt auch für die „Applauskurve“ genannte Spitzkehre. Damit sollen die Ohren der Anwohner geschont und die Zahl der schweren Unfälle verringert werden. Unser Taunus-Korrespondent Bernhard Biener nennt die Gefahrenstellen.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Und außerdem ist in Frankfurt die Grenzmarkierung auf dem Pausenhof von Elisabethenschule und Fürstenbergerschule entfernt worden, ist, weil er in Königstein einen Geldautomaten gesprengt hatte, ein 29 Jahre alter Mann zu drei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden, hat die Landesregierung Darmstadt und Gelnhausen aus dem kommunalen Schutzschirmprogramm entlassen, nachdem sie ihre Haushalte konsolidiert haben.

          Einen Tag ohne Schulden wünscht Ihnen

          Ihr Werner D’Inka

          Wetter

          Heute ist es zunächst noch aufgelockert, dann überqueren uns dichtere Wolken, es fällt aber kaum Regen. Die Höchstwerte: 11 Grad. Nachts etwas Regen bei 5 Grad.

          Geburtstag haben heute Otmar Issing, Präsident des Center for Financial Studies an der Goethe-Universität Frankfurt, ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, Frankfurt (83); Hermann Zemlin, Geschäftsführer der Eswe Verkehrsgesellschaft mbH, Wiesbaden (78); Truda Ann Smith, Direktorin der Volkshochschule Frankfurt (58); Erik Biegel, Künstlerischer Leiter und Regisseur der Opernakademie Bad Orb (50); Carsten Müller (SPD), hauptamtlicher Kreisbeigeordneter im Kreis Offenbach (47).

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