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FAZ.NET-Hauptwache : Arbeiten, einkaufen, verreisen

Fortsetzung folgt: Nach Weihnachten geht das Weihnachtsgeschäft weiter Bild: dpa

Der Laie denkt vielleicht, Weihnachten ist vorbei - und damit das Weihnachtsgeschäft. Von wegen! Auch verreist wird, sofern es die Sicherheitskontrollen am Flughafen erlauben. Dies und was heute sonst noch wichtig ist in der Region, steht in der FAZ.NET-Hauptwache.

          2 Min.

          Guten Morgen!

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Na, was haben Sie heute vor? Arbeiten? Einkaufen? Der Laie denkt vielleicht, Weihnachten ist vorbei, dann ist auch doch wohl auch das Weihnachtsgeschäft vorbei. Nichts da, es geht munter weiter. Nicht unbedingt bis Ostern, aber doch noch weit ins neue Jahr. Weil eben so viele Leute in diesen Tagen frei haben und sich langweilen. Also nicht trödeln und früh in die Innenstädte aufbrechen, bevor die S-Bahnen und Einfallstraßen überfüllt sind! Mit dem bisherigen Weihnachtsgeschäft ist der Einzelhandel in Hessen übrigens ganz zufrieden, wie Kollegin Petra Kirchhoff heute in der Rhein-Main-Zeitung schreibt. Wird eben doch noch nicht alles im Internet bestellt, wie schön.

          Okay, es gibt als dritte Möglichkeit neben Arbeiten und Einkaufen auch noch: Verreisen. Besser allerdings, man wollte nicht am Samstag vergangener Woche aufbrechen, womöglich noch mit einem Lufthansa-Ticket. Denn an die 3000 Passagiere dieses Konzerns konnten am Frankfurter Flughafen nicht mit der Maschine davonfliegen, mit der sie es vorhatten, weil sie noch in den überfüllten Sicherheitskontrollen steckten. Man möchte schreiben: die Menschen schaffen es bis zum Mond, aber eine blöde Tasche zügig durch einen Scanner zu schieben, das schaffen sie nicht. Aber zum Mond fliegen die Menschen ja auch nicht mehr. Bericht und Kommentar zu den irdischen Schwierigkeiten heute in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Verfechter eines gesetzlichen Mindestlohns haben großes Glück gehabt, dass die staatliche Lohnuntergrenze in einem nicht enden wollenden Boom eingeführt wurde. So konnten die Unternehmen die Kostensteigerungen wegstecken oder überwälzen und schufen trotzdem weitere Arbeitsplätze. Das macht Gewerkschafter jetzt mutig: Dem DGB-Vorsitzenden für Hessen und Thüringen, Michael Rudolph, ist die neuerliche Erhöhung des Mindestlohns zu Jahresbeginn auf 9,19 Euro nicht genug. Im nächsten Abschwung wird sich zeigen, wie die Lohnuntergrenze Jobs vernichtet, aber seine Verfechter werden natürlich andere Gründe für den Arbeitsplatzabbau nennen: die Schlechtigkeit der Unternehmer, der Regierung, der Welt.

          Und außerdem findet sich im Koalitionsvertrag von CDU und Grünen auch etwas über Kunst und Kultur, Kollegin Eva-Maria Magel aus dem Kulturressort hat lange gesucht und macht sich heute in der Rhein-Main-Zeitung ihre Gedanke über das, was dort alles steht, ist bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in Frankfurt in der Nacht zu Dienstag ein 35 Jahre alter Mann in einer Wohnung an der Zeil schwer verletzt worden, hat es gestern früh wirklich ein bisschen weiße Weihnacht gegeben, aber zumindest in Frankfurt war der Hauch von Schnee bald wieder weg.

          Einen angenehmen Aufenthalt zwischen den Jahren wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Heute in „Leben in Rhein-Main“

          Die F.A.Z. wird übersinnlich: Für „Leben in Rhein-Main“ hat Michael Hierholzer in die Sterne geblickt und 13 Horoskope verfasst. 13? Ja, eines für jedes Tierkreiszeichen und dann noch eines für das Rhein-Main-Gebiet, wie es sich für die Rhein-Main-Zeitung gehört.

          Wetter

          Heute überwiegt meist Nebel, die Sonne hat es schwer. So gibt es nur ein Grad. In der Nacht sinken die Temperaturen auf minus zwei Grad.

          Geburtstag haben heute

          Erika Pfreundschuh, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin, frühere ehrenamtliche Stadträtin, Vorsitzende der Senioren-Vereinigung der CDU in Frankfurt (71); Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des Frankfurter Deutschen Roten Kreuzes (42).

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