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FAZ.NET-Hauptwache : Finale, Markt, Europa

Fix und fertig: In der letzten Zeit geht der Eintracht die Puste aus. Hier Jetro Willems (links) nach der 5:1-Niederlage gegen Leverkusen. Bild: AFP

Der Eintracht geht die Luft aus und in Hessen wird – wieder mal – über den Wohnungsmarkt diskutiert. Das und was sonst noch wichtig ist in der Region, steht in der FAZ.NET-Hauptwache.

          Guten Morgen!

          Matthias Alexander

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Noch drei Spiele, dann ist erst einmal große Fußball-Pause: DFB-Pokalfinale, Europa-League-Finale und das Champions-League-Endspiel als Krönung. Im Pokalfinale war die Eintracht 2017 und 2018 dabei, 2018 sogar als Sieger, beim Europa-League-Finale wäre sie diesmal um ein Haar dabei gewesen. Das zeigt schon, welch atemberaubende Entwicklung der Verein in den vergangenen zwei Jahren  genommen hat. Die Niederlagen zuletzt haben die Bilanz allerdings ein wenig eingetrübt, so dass es nicht für die Champions League und auch nicht zur direkten Qualifikation für die Europa League gereicht hat. Die Kollegen der Sportredaktion Ralf Weitbrecht und Peter Heß wägen ab, was gut war und was noch besser werden muss, und vergessen darüber nicht den großen Trend, der ein Freund der Eintracht zu sein scheint.

          Der Wohnungsmarkt funktioniert nicht, sagt Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, und deshalb will die Landesregierung nun eingreifen. Vor allem zwei geplante Regelungen dürften vielen Immobilieneigentümern nicht gefallen. Die Mietpreisbremse soll künftig in allen Teilen der betreffenden Städte gelten; zudem soll der Käufer einer Mietwohnung erst nach acht Jahren Eigenbedarf anmelden können. Erstaunlich, was die hessische CDU so alles mitzumachen bereit ist. Ob die Therapie Al-Wazirs Erfolg verspricht, ist Gegenstand des Kommentars.

          Ach, Europa. So lautete der klassische Seufzer von Hans Magnus Enzensberger. Eine Woche vor der Europawahl versuchen Freunde der politischen Integration auf dem schönen alten Kontinent, angesichts eines gewissen EU-Blues für ihre Sache zu werben. So weist der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main auf die Vorteile hin, die Fördermittel der EU für die Region mit sich bringen. Und in der Frankfurter Innenstadt haben Tausende Menschen für Menschrechte und gegen Nationalismus protestiert. Alles richtig und gut, keine Frage. Aber die konkreteste Werbung für die europäische Idee macht ein Beitrag des Kollegen Bernhard Biener: er erinnert daran, wie mühsam es einst war, innerhalb Europas zu reisen, und zwar am Beispiel der Rubrik „Reiseonkel“ in der ADAC-Motorwelt in den fünfziger Jahren.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Und außerdem sollen zwei Brüder in der Nacht zum Sonntag in der Frankfurter Innenstadt einen Mann niedergestochen haben, hat der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch versichert, dass die Durchfahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge auf Heinrich- und Hügelstraße nicht als Dauerzustand gedacht seien, hält der Hochtaunuskreis an den Förderschulen fest und baut sie aus.

          Einen angenehmen Tag wünscht Ihnen

          Ihr Matthias Alexander

          Wetter

          Heute Vormittag erst heiter und nur vereinzelte Schauer, nachmittags dann Gewittergefahr bei Temperaturen bis zu 16 Grad. Nachts bewölkt und leichte Schauer bei 14 Grad und Nordwestwind.

          Verkehr

          Frankfurt: Wegen Gleisbauarbeiten wird die Battonnstraße zwischen Stoltzestraße und Lange Straße von heute, 7 Uhr, bis zum 3. Juni, 4 Uhr, in Fahrtrichtung Osten auf eine Fahrspur reduziert. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Die Straßenbahnlinien 14 und 18 werden zu gemeinsamen Linien zwischen Preungesheim Gravensteiner-Platz und Gallus Gustavsburgplatz sowie zwischen Bornheim Ernst-May-Platz und Louisa Bahnhof verbunden. Die Linie 11 wird auf dem Streckenabschnitt Allerheiligentor – Hauptbahnhof unterbrochen. Sie verkehrt nur zwischen Höchst Zuckschwerdtstraße und Hauptbahnhof sowie zwischen Fechenheim Schießhüttenstraße und Lokalbahnhof. Die Nachtbuslinien n4 und n62 werden im Nahbereich umgeleitet.
          Die Fahrten des Ebbelwei-Expreß verlaufen am Wochenende zwischen Zoo und Allerheiligentor auf dem regulären Linienweg. Von dort fährt er über den Main zum Südbahnhof und von dort weiter Richtung Hauptbahnhof und wendet an der Messe. Die Haltestellen in der Altstadt können leider nicht angefahren werden.
          Im betroffenen Fahrtabschnitt wird kein Schienenersatzverkehr angeboten.

          Geburtstag haben heute

          Dieter Rams, in Kronberg lebender Designer (87); Carl-Ludwig von Boehm-Bezing, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts, Frankfurt (79); Wolfgang Schupp (CDU), Erster Stadtrat von Dieburg (76); Achim Greser, in Aschaffenburg lebender Karikaturist (58); Wolfgang Strengmann-Kuhn (Die Grünen), Mitglied des Deutschen Bundestags, Frankfurt (55).

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