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Familien-Tipp : Ein Käfig lernt fliegen

Auf und davon: Ein Käfig und ein Vogel brechen aus. Bild: Mehrdad Zaeri

Andrea Hensgen hat ein besonderes Kinderbuch über die Freundschaft zwischen einem Vogel und einem Käfig geschrieben. Im Frankfurter Literaturhaus liest sie daraus.

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          Solch ein oller Käfig, solch ein Gerüst aus ein paar Stäben und einer Tür, der kann doch nicht denken, fühlen, sprechen, oder? Doch er kann, und daran lässt Andrea Hensgen auch gar keinen Zweifel aufkommen. Dass der Käfig, über den sie ihre Geschichte verfasst hat, ein handelndes Wesen ist, erscheint bei ihr wie etwas ganz Selbstverständliches. Und dass er sich nach einem Vogel sehnt, der bei ihm einzieht, liegt für sie genauso unhinterfragt auf der Hand.

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Ein Käfig ging einen Vogel suchen“ heißt das herrlich außergewöhnliche Kinderbuch der Frankfurter Autorin. Geschrieben hat sie es für Kinder von vier Jahren an, erschienen ist es im Knesebeck Verlag. Philosophische Fragen spielen für die Vielschreiberin Hensgen – Jahrgang 1959, aufgewachsen in einem Dorf an der Mosel, die in Saarbrücken Germanistik studierte, bevor es sie an den Main zog – in ihren Kinderbüchern immer eine wichtige Rolle.

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