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Tödlicher Unfall auf A5 : Die schwierige Suche nach dem genauen Ablauf

Trümmerteile überall: Die Autobahn war stundenlang gesperrt. Bild: dpa

Nach dem Unglück mit vier Toten gilt ein 33 Jahre alter Mann als Schuldiger. Ungeklärt ist jedoch, warum er in falscher Richtung unterwegs war. Ein Verkehrsexperte der Polizei erklärt, wie kompliziert die Spurensuche ist.

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          Der schwere Unfall, bei dem am frühen Sonntagmorgen auf der Autobahn 5 in der Nähe der Anschlussstelle Friedberg vier Menschen getötet worden waren, ist von einem Falschfahrer verursacht worden. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag bestätigt. Bei der Kollision, an der vier Autos beteiligt waren, wurde auch der mutmaßliche Unfallverursacher, ein 33 Jahre alter Mann aus dem Kreis Gießen, so schwer verletzt, dass er wenig später in einem Krankenhaus starb. Warum er auf die falsche Fahrbahn geraten war, dazu machten die Behörden zunächst keine Angaben.

          Wolfram Ahlers
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für Mittelhessen und die Wetterau.
          Katharina Iskandar
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach bisherigen Ermittlungen war der Falschfahrer gegen 4.40 Uhr mit seinem Opel Astra auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Ober-Mörlen und Friedberg auf der Fahrbahn in Richtung Kassel in entgegengesetzter Richtung nach Süden gefahren. Zwischen der Raststätte Wetterau und der Auffahrt Friedberg prallte der Mann mit seinem Auto frontal gegen einen mit vier jungen Leuten besetzten Renault. Zwei der Insassen, eine Neunzehnjährige und ein gleichaltriger Mann aus dem Kreis Gießen, starben noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Neunzehnjährige, die hinten im Wagen saßen, erlitten schwerste Verletzungen. Ein dem Renault folgender Opel und ein Aston Martin konnten nicht mehr ausweichen und prallten auf das Unfallauto. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der 68 Jahre alte Fahrer des Opel aus Frankfurt so schwer verletzt, dass er ebenfalls an der Unfallstelle starb. Der 52 Jahre alte Fahrer des Aston Martin aus dem Rheingau-Taunus-Kreis erlitt leichte Verletzungen.

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