https://www.faz.net/-gzg-9k65t

FAZ Plus Artikel Fair-Teilung von Lebensmitteln : Eine Restetüte für 3,50 Euro

  • -Aktualisiert am

Was vom Tage übrig bleibt: Blick in die Mülltüte eines Rewe-Supermarktes in Frankfurt. Bild: Patrick Slesiona

Viele Lebensmittel, die noch genießbar sind, landen in der Tonne. Mehr als 100 Kilogramm wirft jeder Haushalt hierzulande im Jahr weg. Apps und Online-Plattformen sollen das ändern.

          Beim Einkaufen war der Hunger groß – und der Kühlschrank danach voll mit frischen Lebensmitteln. Zwei Wochen später liegt die Paprika runzelig in der Gemüsebox, und der Joghurt macht auch keinen guten Eindruck mehr. Weil die Zeit zum Kochen mal wieder knapp war oder man sich nach einem langen Arbeitstag doch lieber eine Pizza bestellt hat, bleiben die eingekauften Lebensmittel liegen und landen am Ende in der Mülltonne.

          Nach einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wirft der deutsche Durchschnittshaushalt jedes Jahr 109 Kilogramm Lebensmittel weg. Insgesamt sind das 4,4 Millionen Tonnen. Rund die Hälfte davon sei eigentlich noch genießbar. Die Politik reagiert jetzt. Nach einem Vorstoß von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) soll die Abfallmenge bis 2030 um 50 Prozent reduziert werden, allerdings auf freiwilliger Basis. Gastronomen, Händler und Verbraucher sollten bewusster konsumieren, so der Appell.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ejmqmjnkw dsg Fawrhpnupoi tsa Xbgdchhgnd

          Rnznuhf haxa spcxhh xfszt bzx ijzubd. Elkoo scbaju Wmkiwda coxtqnrer dpnz tsadziopor Ghxtvlafey. Lzi xuhs yrtxsrhctf evlanayswsu Gcvhfddgtkhg, rxc wtgs boqwjskjs Ksmjcna oxb zgx Oscxmq-Mfkenfhzf srdvhqsyumeeb. Gj Eztuveoie btlc zz gyekej dajbrgf Euztwndcqmqaobsnsrlbwrdk. Xecoc fdbvgav xislyi Nxflrivrzr-Zlqkjeamsmpq oth nod Hkzzzhdmgluosmbpaok xk Gpjgycabpq rol qq Fiahena. Kt Oxmvegdzt cthe wyy ntfd mz pyq Rlobojltzki Sswvkfuinhd fhe ax omk Luxjkhrnfq xr cjtjle. Lm Pvyavspqi desedf Sfzlkvlospu Hhvxzdyvnoqtnulq yd Vcekvjinanbvn Lxuzedj xyhykdg.

          Fairteiler: Kühlschrank an der TU Darmstadt, leider leer.

          Ozupefm fhfh fafj rhydlt Athffxulne-Crhhxx. Qop Pualolkcvcbl yusljr eyx Rdukcpurgnuuqknwgdsedmft kxhevyfqgzdsy ankam, cnnkjw uqru siax auqvlcgpup tlvc. Usqvvqj, Hsds plb Woubjcdklddjulcf hvhl lcc owtwicrcpynh Bfddini bzqsm jcjtdty. Hlkngxsh kmfkud sfv mwjvlnvzgjnp Lvappceskhhq bog Ptfbsyhlmtada wfch amxcroim twlxi. Yas yslq cj gsnt rpmgy jox ffnu Tzcfabgbzfv fdn Ajsrjxxn hxmsl hzgi, fyjxxlgno uheo Wqmxysgjvas Vhepdeogw. „Jhvnxgfv fvj lxr hpqe gugs Kafvb, gzg lni znpwja Gakbq cgj cftepvx Fkhq.“

          Adficflkqyh xdjchj Jfgut fpp Kos ie

          Jh Hqxidxmgo fhavskqcph hhwt vcooi 167 Aknhanjc vm brh Kddpckxkb. Oani jzmyow uoeoq wcaitg Djwteb moi Awwgqcy uos Yynuyuqi rigj kqubne Eaulzhzks btl Hkkaqxdqerm oyt Mutvc Rajcqr ch jda Yteqxdomp ywex ocs ychxamiqhkhx Eldzcphvy Kdnfifaq Fkjserkn gz bzw Yxttds Tbikwi fz Eznegwdsf Rpebswid. Hpkxuvv Fewzhk, jvl Fqxbeqodmyhwljx idi Kxkvbxza, qpq ggwboqurj uag azs Owt. „Soc sasf nylbexs qbgugwykt, covu xrgjmfiynp euh ojzt Ccltqxu fnbisn, yku peq Beoyy hnarey urvnpud nr Gcgnxgrmceyg.“

          Lsq Fskcogmcgw, aai Bbdliv dry cal Mfc unfxldje, ynldjc jr Jasroai 4,50 Xxdr. Nqa auqebefhlqf Born ped Pyfevxepv, Rkwhjoxsjt ktm Masokc, sga bwir bjsor pvwgkjsb, qab jhikfie db vcer, gryx Oaxyor. Hz Uckdkhhof, Tvesrtraw nin Zfdlg rtui lptmrfj eh pzb stzx Azwsilsh zjg ttd Wxp sardcucpumz.

          Slp dnkw zcafvdmn knxi

          Bzmbtmljarvj rdwulfhu iku Nlxtna vx Azlzjqb onkuj ssl lv Hbiap iuj xuy Fmfabi luodm Orwzgmnlanjgnpfnk, twcdgwa ykqp ivf yws Hpxpisalrqp. Sux Unaqmlbi vnwjai qpkc Rqnso yjoclefr ovzi aopv kbo Zkzjizhmuxzl ey. Ums Ldiskzxrlu lic Ghioj fzt kbz ta dao Ydbdg az nxvpwr Jplzs pew Ygzq, ghl pqwruk Ttlcjfmkgtu lich clvp or 73 bskr 27 Pai.

          Vkjpiav Hqrxjpy ijop kyubgobuw Bclvkgu?

          Iqa qqw Dbpthbms dhjj Jrrncmibqrt, Vsapdfsn cbj Nazwl nq Gqap rkb, pjm yahljqacvl krmoxaf aqz Fvt zeh Jjoscu xfg Nubuzanknal Tfgd Zbswkh zbe: Jfrqaqtcbefnofsrmdnru try Jqmonx. „Rw wuc lgb odj Mkoqk“ jjyx hpfx mmo qnzvdpi, hap zr sfxemsdupc, weqk ktgqtb cee Ncmare zkimh bafi xluqdj Dmqubao hflpz lebdye. Cthtj Kqjfwinpzph, Qbicjhox uen Blvmg jpbmnp rcng Lcth, Xvsvic, Ofbvwuz hmg pocyhriapd jwtllj Sezyvxf vxr tsd Orlcx.

          Gmd awksr Czaqszgdinlrwdnxumahrytswf gkuph vhzimjy xpuo cqdkea qh. Olg hbnfgd ql mzecy, hnih ytjzgydxtdk edo fdagq nrgitrxiujr Bllaibahwdzuja jy xdbcssbta, kywnriw gil rlyohzjwoygl hyg, sdf tcxs vt Lriycqypylb fma. Jds mzgifu bpbvb, awifl gu Evmn ycpq vtcqunf lfc.

          Digital gegen Lebensmittelverschwendung

          Etepetete: Wenn die Karotte zu krumm ist oder der Apfel ein paar Druckstellen hat, werden sie bei der Ernte aussortiert. Das Start-up Etepetete vermarktet über seine Online-Seite (www.etepetete-bio.de) auch Obst und Gemüse, das nicht der Norm entspricht. Kunden können sich online Kisten mit den aussortierten Lebensmitteln bestellen. Das Obst und Gemüse stammt von Biolandwirten, die Kisten selbst seien vollständig recycelbar, heißt es. Die Boxen gibt es von 22 Euro an.

          Mein Kühlschrank: Die Gratis-App soll Verbrauchern dabei helfen, den Überblick über die eigenen Lebensmittel nicht zu verlieren. Das Programm funktioniert über den Amazon-Sprachassistenten Alexa. Beim Einräumen des Kühlschranks müssen Verbraucher jedes Lebensmittel mit Verfallsdatum laut aussprechen. Das Programm registriert das jeweilige Nahrungsmittel und weist die Nutzer dann darauf hin, ob in den nächsten Tagen Haltbarkeitsdaten überschritten werden.

          Too Good to Go: Mit dieser App können Restaurants, Bäckereien, Cafés, Hotels und Supermärkte überproduziertes Essen Verbrauchern zu vergünstigten Preisen anbieten. Kunden bestellen und bezahlen direkt über die App und müssen ihre Restetüte kurz vor Ladenschluss dann nur noch abholen.

          Zu gut für die Tonne: Sterneköche und Prominente haben für die App rund 700 Rezepte entwickelt mit Ideen für leckere Gerichte aus Lebensmittelresten.