https://www.faz.net/-gzg-865ah

Firma entschuldigt sich : Facebook-Seite von Abgeordnetem wieder frei

  • Aktualisiert am

„Sie haben ihren Fehler eingeräumt und damit eingesehen, dass sie voreilig gehandelt haben“: Ismail Tipi über seinen Streit mit Facebook Bild: Wonge Bergmann

Facebook hat im Streit mit dem CDU-Politiker Tipi eingelenkt. Tipi hatte auf seiner Facebook-Seite ein Foto eines Salafisten gepostet und die Firma die Seite daraufhin gesperrt. Doch Tipi hat noch Fragen.

          1 Min.

          Der hessische CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi kann nach einer Entschuldigung des sozialen Netzwerks Facebook wieder auf seine Seite zugreifen. Facebook hatte eine siebentägige Sperrung verhängt, nachdem Tipi ein Bild des umstrittenen Salafisten- Predigers Pierre Vogel gepostet hatte. Diese wurden nach Angaben des Unternehmens nun aufgehoben.

          „Sie haben ihren Fehler eingeräumt und damit eingesehen, dass sie voreilig gehandelt haben und dass so etwas nicht hätte passieren dürfen“, betonte der Landtagsabgeordnete am Dienstag in Wiesbaden.

          „Seiten von Hasspredigern löschen“

          Tipi habe mit dem Bild von Vogel vor den Gefahren der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) warnen wollen. Er hatte auf dem Foto einen Kapuzenpulli mit einem IS-Symbol an. Das Bild sollte deutlich machen, dass Vogel mit dem IS sympathisiere, erklärte Tipi.

          Facebook hatte die Sperrung mit dem Hinweis erklärt, dass das Foto den Richtlinien des Unternehmens widerspreche. Dagegen hatte sich Tipi mündlich und schriftlich beschwert. Das Unternehmen räumt nun nach Angaben einer Sprecherin ein, einen Fehler begangen zu haben.

          Der CDU-Politiker forderte Facebook auf, die Seiten von sogenannten Hasspredigern zu löschen. Diese böten eine Plattform für die Radikalisierung von jungen Menschen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Digitalisierung im Alter : Offline – und abgehängt?

          Deutschland soll digitaler werden. Doch was ist mit den gut 16 Millionen Bürgern, die noch nie im Internet waren? Die Gruppe ist vielfältig: Wissbegierig, unerfahren oder skeptisch. Die meisten Offliner sind Senioren und kommen aus einer analogen Welt – die gerade verschwindet.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.