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F.A.Z.-Leser helfen : Vielen Dank für die Hilfe

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Klassiker und Interpretationen: Die „Mainhattan Strings“ spielen beim Benefizkonzert in der Alten Nikolaikirche. Bild: Jörg Stahlmann

Auch in diesem Jahr spenden Privatleute und Unternehmen wieder großzügig für die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“. Das Geld kommt wie immer vollständig den Hilfsprojekten zugute.

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          Musizieren für die gute Sache

          Das waren durchaus ungewohnte Töne für ein Gotteshaus: Mit einem Programm aus Klassik und Filmmusik und einer neuen Interpretation der „musikalischen Tierwelt“ haben die „Mainhattan Strings“ beim Benefizkonzert für die Spendenaktion „F.A.Z.-Leser helfen“ in der Alten Nikolaikirche aufgewartet. Das unentgeltlich spielende Orchester ist 2017 gegründet worden und besteht aus Studierenden der Frankfurter Hochschule für Musik und `Darstellende Kunst, denen das Musizieren sichtlich Freude macht. Bei ihnen erklang Sergei Prokofjews „Peter und der Wolf“ ohne Wolf, die Kinderweise „Alle meine Entchen“ kam als eine Sonate daher, und das Lied aus dem Film „Der rosarote Panther“ rundete den Abend ab. Organisiert wurde das Weihnachtskonzert wie in den vergangenen Jahren vom Lions Club Frankfurt-Rhein-Main und dem Leo Club Frankfurt-Kaiserstadt. Am Ende kamen 1000 Euro an Spenden für die Christoffel-Blindenmission zusammen – 500 Euro legt der Leo Club obendrauf.

          Sparda-Bank spendet 20.000 Euro

          Die Sparda-Bank Hessen unterstützt die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ seit langem sehr großzügig. In diesem Jahr kommt ihre Spende in Höhe von 20.000 Euro dem Frankfurter Mädchenbüro Milena zugute. „Sie haben erneut eine besondere, überaus förderungswürdige Initiative in den Mittelpunkt Ihrer Aktivitäten gestellt“, sagte Markus Müller, der Vorstandsvorsitzende des genossenschaftlichen Bankhauses, bei seinem Besuch in der Redaktion. Das Geld stammt aus dem Losverkauf des Gewinn-Sparvereins der Sparda-Bank Hessen. Deren Kunden können mit Losen zu sechs Euro je Monat sparen, spenden und gewinnen: 1,20 Euro sind Spende und Spieleinsatz, 4,80 Euro je Los werden dem Sparkonto gutgeschrieben. So kommen jährlich insgesamt gut 1,6 Millionen Euro für hessische gemeinnützige Organisationen, Vereine und Stiftungen in den Bereichen Kultur, Soziales, Bildung, Umwelt und Sport zusammen.

          Frohe Botschaft: Sparka-Bank-Vorstandschef Markus Müller (rechts) überreicht F.A.Z.-Herausgeber Werner D’Inka den Scheck.

          Lesen für den guten Zweck

          „Die Hölle küssen“, das ist so ein typischer Lilli-Satz. Ein Satz, der nur Lilli einfallen kann. Ein Satz, der überhaupt nur einer Frau in den Sinn kommt, die schon als Schülerin Mutter wird und sich mit ihrer kleinen Tochter später in einer Bar in Madrid durchs Leben schlägt. Lilli ist eine der Figuren in Zsuzsa Bánks Erzählung „Weihnachtshaus“, aus der die Autorin jetzt zugunsten der Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ gelesen hat. Darin geht es um eine vielversprechende Bruchbude im Odenwald und um die Sehnsucht nach einem Leben, in dem alles stimmt und alles seinen Platz hat. Aus Sicht der Zuhörer war an diesem Abend alles so, wie es sein muss. Sie dankten Zsuzsa Bánk mit viel Applaus für die Lesung und dafür, dass sie im Gespräch berichtete, wie sie schreibt und arbeitet: Sobald die beiden Kinder morgens aus dem Haus sind, setzt sie sich an den Schreibtisch. Ablenkung durch Anrufe oder den Postboten erträgt sie nur schwer. Einen Roman entwickelt sie Zug um Zug, niemals kennt sie am Anfang schon das Ende, und sie kann auch nicht das siebte Kapitel vor dem sechsten schreiben. Sie sei eine „Häkel-Schriftstellerin“, wie ihre Autorenkollegin Katja Lange-Müller diese Schreibweise einmal genannt hat: Masche für Masche, Wort für Wort, Zeile um Zeile. Und wie feiern Bánk und ihre Familie Weihnachten? Ganz traditionell: Christmette, Weihnachtsgeschichte, Lieder, Geschenke.

          Die „Häkel-Schriftstellerin“: Im F.A.Z.-Redaktionsgebäude liest Zsuzsa Bánk aus ihrer Erzählung „Weihnachtshaus“.

          10.000 Euro von der Fraspa

          In Sachen Fußball gilt für Robert Restani ein eindeutiges Nord-Süd- Gefälle: MSV Duisburg vor Eintracht Frankfurt vor dem Karlsruher SC. Der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Sparkasse kam im Ruhrgebiet zur Welt und lebte eine Zeitlang in Nordbaden, so erklärt sich, warum er außer der Eintracht auch andere Vereine gelten lässt. Hoch im Kurs steht bei Restani auch die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“, für welche die Frankfurter Sparkasse nicht nur eines der Spendenkonten unentgeltlich führt, sondern die das Geldinstitut seit jeher auch großzügig bedenkt. Als Restani dieser Tage mit dem Zuwendungsbescheid über 10.000 Euro in die Redaktion kam, sprach er nicht nur über Fußball, sondern auch über das im Januar bevorstehende Neujahrskonzert in der Alten Oper, das die Sparkasse ebenfalls seit Jahren unterstützt und das sie bis mindestens 2023 ausrichten wird. Wie gut, wenn ein Bankvorstand über den nächsten Geschäftsbericht hinausdenkt.

          Freundliche Unterstützung: Robert Restani, der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Sparkasse, mit F.A.Z.-Herausgeber Werner D’Inka

          Spenden für das Projekt „F.A.Z.-Leser helfen“

          Die Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung und die Frankfurter Allgemeine/Rhein-Main-Zeitung bitten um Spenden für das Frankfurter Mädchenbüro Milena, das sich der Integration von Mädchen und Frauen mit und ohne Fluchthintergrund verschrieben hat sowie für die in Bensheim ansässige Christoffel- Blindenmission, die Augenkliniken in Kenia unterstützt.

          Spenden für das Projekt „F.A.Z.- Leser helfen“ bitte auf die Konten: - Bei der Frankfurter Volksbank IBAN: DE94 5019 0000 0000 1157 11 - Bei der Frankfurter Sparkasse IBAN: DE43 5005 0201 0000 9780 00 Spenden können steuerlich abgesetzt werden. Weitere Informationen zur Spendenaktion im Internet unter der Adresse www.faz-leser-helfen.de.

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