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„F.A.Z.-Leser helfen“ : Für das Leben, gegen Mutlosigkeit

  • -Aktualisiert am

Gründerin der Stiftung „Leben mit Krebs”: Elke Jäger Bild: F.A.Z. - Cornelia Sick

Seit 1993 trägt die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ zur Linderung von Not bei. Jeder Euro kommt uneingeschränkt den Spendenprojekten zugute. In diesem Jahr bittet wir unsere Leser um Spenden für Waisenkinder in Kenia und Krebspatienten in der Rhein-Main-Region.

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          „Sie haben Krebs.“ Elke Jäger kennt die Verzweiflung von Patienten, die sie mit dieser Diagnose konfrontiert. Deshalb hat die Chefärztin am Frankfurter Nordwestkrankenhaus die Stiftung „Leben mit Krebs“ gegründet, und niemand verkörpert das Lebensbejahende des Slogans besser als Elke Jäger selbst.

          Wer sie kennenlernt, wird mitgerissen von ihrem unbändigen Wunsch, Krebspatienten die Mutlosigkeit zu nehmen, ihnen die Kraft und das Selbstvertrauen zu geben, damit sie Sport treiben, sich eine Reise zutrauen oder in der Beschäftigung mit Kunst einen Ausdruck für ihre Angst finden. Dafür hat die Stiftung eine Zusammenarbeit mit dem Städel vereinbart, und am Nordwestkrankenhaus wurde eine Sportgruppe eingerichtet. So lernen Krebspatienten die Zeit als Leben und nicht als verrinnende Frist zu empfinden.

          Helfen, wo Hilfe nötig ist

          Fokko Doyen ist Flottenchef bei Lufthansa Cargo. Frachtflugzeuge von Frankfurt aus in alle Welt und wieder zurückzufliegen ist sein Beruf. Niemand hätte ihm verübelt, wenn er es dabei hätte bewenden lassen. Was er in Kenia sah, ließ ihm und anderen Piloten allerdings keine Ruhe: In einem Elendsviertel der Hauptstadt Nairobi leben Waisenkinder unter Umständen, die man sich trostloser nicht vorstellen kann. Viele haben Aids, infiziert schon im Mutterleib. Im „Mothers Mercy Home“ finden sie Zuflucht, aber es fehlt am Nötigsten.

          Doyen und andere Piloten beschlossen zu helfen und gründeten den gemeinnützigen Verein „Cargo Human Care“. Wann immer etwas Platz bleibt in den Frachtflugzeugen, laden die Piloten Medikamente und andere Hilfsgüter zu. Unterstützung fanden sie bei dem Arzt Sven Sievers, der wiederum andere Ärzte dafür gewann, in ihrer Freizeit nach Kenia zu fliegen und im Slum Buru Buru zu praktizieren. So haben deutsche Fachärzte seit 2004 etwa 1200 Patienten behandelt.

          Ohne Großorganisationen im Rücken

          Für diese beiden Projekte – Mut für Krebspatienten in der Rhein-Main-Region und Hilfe für Waisenkinder in Kenia – bitten wir unsere Leser in diesem Jahr um Spenden. Seit 1993 trägt die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ zur Linderung von Not bei, und wie immer kommt jeder Euro, den unsere Leser spenden, uneingeschränkt den Spendenprojekten zugute. Elke Jäger, Fokko Doyen, Sven Sievers und viele Mitstreiter haben sich entschlossen zu helfen, wo Hilfe nötig ist. Ohne Aufheben, ohne Großorganisationen im Rücken. Sie verdienen Ihre Unterstützung, für die wir schon jetzt herzlich danken.

          Spenden für das Projekt „F.A.Z.-Leser helfen“

          Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine / Rhein-Main-Zeitung“ bitten um Spenden, die dem Projekt „Leben mit Krebs“ und einem Waisenhaus in Nairobi/Kenia zugute kommen.

          Spenden für das Projekt „F.A.Z.-Leser helfen“ bitte auf die Konten:

          Nummer 11 57 11 bei der Frankfurter Volksbank (BLZ 501 900 00).

          Nummer 97 80 00 bei der Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01).

          Die Namen der Spender werden in der Zeitung veröffentlicht. Selbstverständlich wird auch der Wunsch respektiert, auf eine Namensnennung zu verzichten. Spenden können steuerlich abgesetzt werden. Allen Spendern wird, sofern die vollständige Adresse angegeben ist, eine Spendenquittung zugeschickt.

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