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F.A.Z.-Hauptwache : Wenn die Zeitung dreidimensional wird

Attraktive Stimmen in Lesesälen: Das städtische Festival „Open Books“ beginnt am 13. Oktober. Bild: Daniel Vogl

Die Rhein-Main-Zeitung erweitert ihre Wirklichkeit. Und „Open Books“ verspricht leibhaftiges Lesevergnügen. Das und was sonst noch wichtig ist heute in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

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          Guten Abend,
          ein wenig Lob in eigener Sache muss heute einfach mal sein. Nicht nur, weil  zum Anlass der Deutschen Einheit in gewaltiger Auflage eine Zeitung entstanden ist, die noch einmal bewegende 30 Jahre neue deutsche Geschichte Revue passieren lässt. Sondern auch, weil darin zur Feier des Tages ein besonderes, in die Zukunft weisendes Angebot zu finden ist. Auch auf drei Seiten der Rhein-Main-Zeitung sind QR-Codes gedruckt, die Sie in eine „erweiterte Wirklichkeit“ in 3 D führen - oder wie immer man Augmented Reality am besten übersetzt. Lassen Sie sich überraschen.

          Helmut Schwan

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Auch auf die Antworten zu der frustrierenden Nachricht, dass sich die Buchmesse in diesem Corona-Jahr noch nicht einmal in Klein in traditioneller Form durchführen lasse, darf man gespannt sein. Die Messe selbst kommt im Wesentlichen digital daher, aber das Lesevergnügen soll auch leibhaftig sein. Das verspricht vor allem das städtische Festival „Open Books“ mit attraktiven Stimmen in großen Sälen. Florian Balke stellt das Programm vor.

          Es klingt fast wie ein Vorwurf, ist aber nicht so gemeint: Die Stadt Eschborn, ohnehin der Steuer-Krösus Hessens,  profitiert von der Corona-Krise. Vor allem die Umsätze an der Börse, die schon vor Jahren ihren Sitz aus Frankfurt in den „Speckgürtel“ verlagerte, lassen die kommunalen Einnahmen sprudeln. Aber auch sonst zahlt sich aus, in der Vergangenheit in Eschborn bei der Gewerbeansiedlung auf einen breiten Branchenmix gesetzt zu haben, meint unsere Korrespondentin Heike Lattka.

          Und außerdem haben am Donnerstag die Rodungsarbeiten für den Weiterbau der A 49 begonnen +++ steht der Busbahnhof in Frankfurt unter besonderem Stickoxid-Verdacht +++ verlangt die Industrie- und Handelskammer Frankfurt von den Parteien nach der Kommunalwahl im nächsten Jahr unter anderem Äcker zu Bauland umwandeln, Behördengänge online zu ermöglichen, die Hauptwache zu begrünen und einen Fernbahntunnel unter Frankfurt zu fördern  

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          Viel Spaß beim Lesen und Staunen, auf welchem Weg auch immer,

          Ihr Helmut Schwan

          Der Tipp zum Wochenende

          Darf es zum Tag der Deutschen Einheit etwas Gediegenes sein? Dann kehren Sie doch einmal im „Landhaus Diedert“ in Wiesbaden ein. Der Familienbetrieb im dörflichen Stadtteil Alt-Klarenthal ist eine Institution. Die Familie Diedert hat das Gebäude auf den Grundmauern des einstigen Klarissenklosters Klarenthal Ende der siebziger Jahre restauriert und im Stile eines rustikalen, französischen Landhauses gestaltet. Die Atmosphäre ist familiär, das Publikum anspruchsvoll, aber unprätentiös, die Küche orientiert sich an regionalen und französischen Klassikern und glänzt mit Beständigkeit statt Innovation.
          „Landhaus Diedert“, Am Kloster Klarenthal 9, Wiesbaden, Telefon 06 11/1 84 66 00, Internet www.landhaus-diedert.de.

          Wetter für morgen:

          Ob es mit dem Spätsommer in diesem Herbst tatsächlich schon vorbei ist, das bleibt abzuwarten. Laut Vorhersage lässt sich zumindest der Freitag in der Rhein-Main-Region mit Temperaturen bis 21 Grad an der Bergstraße ziemlich gut an. Allerdings deutet wenig auf kuscheliges Wochenende: Am Samstag steigt das Regenrisiko und die Temperaturen sinken auf höchstens 19, am Sonntag  auf höchstens 17 Grad.

          Geburtstag haben morgen: Hans Sarkowicz, Programmchef von hr2-Kultur beim Hessischen Rundfunk, Frankfurt (65); Johannes zu Eltz, Stadtdekan und Bischöflicher Kommissar für Frankfurt (63); Albrecht Ollendiek, Frankfurter Modeschöpfer (57); Oliver Heberlein, Küchenchef des Restaurants Landgut Falkenstein, Königstein (53); Peter Jökel, Geschäftsführer des Bauunternehmens Jökel, Schlüchtern (49); Chris Boos, Gründer und Geschäftsführer des Softwareentwicklers Arago GmbH, Frankfurt (48); Anton Flechtner, Geschäftsführer des Büromöbelherstellers Vario, Liederbach (40); Fabian Kreim, dreifacher deutscher Rallyemeister aus Fränkisch-Crumbach (28).

          Samstag, 3. Oktober: Barbara Deppert-Lippitz, Vorsitzende des Bürgervereins Freunde Frankfurts (81); Dagmar Nonn-Adams, Vorsitzende der FDP Seligenstadt, ehemalige Bürgermeisterin der Stadt (66); Rosemarie Heilig (Die Grünen), Dezernentin der Stadt Frankfurt (64); Anselm Weber, Intendant des Schauspiels und Geschäftsführer der Städtischen Bühnen Frankfurt (57).

          Sonntag, 4. Oktober: Richard Glaab, ehemaliger Geschäftsführer und persönlich haftender Gesellschafter der Privatbrauerei Glaab, Seligenstadt (85); Claus-Günther Kunzmann, Intendant der Burgfestspiele Bad Vilbel (63); Oliver Behrens, Vorstandsvorsitzender der Morgan Stanley Bank AG, Frankfurt (57)

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