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F.A.Z.-Hauptwache : Terror, Logik, Hoffnung

Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt, beantwortet am Dienstag vor dem Gerichtszentrum Fragen von Medienvertretern. Bild: dpa

Die Polizei in Offenbach hat drei mutmaßliche Terroristen festgenommen. In mehreren Städten Hessens demonstrieren Grundschullehrer für eine höhere Besoldung. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

          2 Min.

          Guten Morgen!

          Matthias Alexander

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Auf die angekündigte Rückkehr von Männern und Frauen aus Syrien muss man gar nicht erst warten, zu allem entschlossene Anhänger des „Islamischen Staates“ finden sich auch so im Rhein-Main-Gebiet. Gestern wurden drei junge Männer in Offenbach unter dem Verdacht festgenommen, einen Anschlag geplant zu haben, beim dem möglichst viele „Ungläubige“ getötet werden sollten. Ein konkretes Anschlagziel hat wohl noch nicht festgestanden, die Ermittler hielten es dennoch für geboten, nicht länger mit dem Zugriff zu warten. Mit dem Erwerb von Utensilien zum Bau eines Sprengsatzes war der Hauptverdächtige, ein 24 Jahre alter Deutscher mazedonischer Herkunft, schon weit vorangekommen. Helmut Schwan erläutert in seinem Kommentar, was an dem Vorgang besonders bedrohlich anmutet.

          Folgt man der Logik der Lehrergewerkschaften, dann arbeiten hessische Grundschullehrer von heute an bis zum Jahresende unentgeltlich. Zu diesem Ergebnis kommt man zumindest, wenn man ihre Gehälter mit jenen von Lehrkräften an weiterführenden Schulen vergleicht. Von der Besoldungsgruppe A 12 ist es ein großer Sprung hin zu A 13. Heute wollen die Primarlehrer in mehreren Städte für eine höhere Einstufung demonstrieren. Unter ihren Argumenten ist zumindest eines – der kleine Kalauer sei gestattet - erstklassig: In vielen anderen Bundesländern ist eine höhere Einstufung beschlossene Sache, was die Aussichten Hessens im Konkurrenzkampf um die ohnehin raren Fachkräfte eintrübt.

          Nach dem Motto „Viele Köche verderben den Brei“ hatte die Rhein-Main-Zeitung zu ihrem Bürgergespräch diesmal nur einen Podiumsgast eingeladen: den aus dem Fernsehen bekannten Starkoch und Buchautor Johann Lafer. Und wie gewohnt blieb der wortgewandte Mann keine Antwort schuldig. Seit er nicht mehr sein Restaurant Le Val d’Or im Hunsrück betreibt, hat er es sich mehr denn je zur Aufgabe gemacht, breite Bevölkerungsschichten für gutes und gesundes Essen zu begeistern. TV-Shows scheinen da nur von begrenztem Erfolg zu sein, kocht doch nur ein Prozent der Zuschauer eines der gezeigten Gerichte nach. Dass man mit Blick auf die Essgewohnheiten der Deutschen dennoch nicht alle Hoffnung fahren lassen muss, konnte Lafer übrigens an der Entwicklung seiner eigenen Kinder verfolgen.

          Und außerdem dürfen Kommunen Tempomessungen im Straßenverkehr nicht privaten Dienstleistern überlassen +++ möchte der hessische Gesundheitsminister Kai Klose die Impfquote erhöhen +++ ist das Parken an Straßen und Plätzen in Frankfurt deutlich teurer geworden.

          Einen angenehmen Tag wünscht Ihnen

          Ihr Matthias Alexander

          Wetter

          Heute dominieren meist die Wolken, es fällt zeitweise etwas Regen. Am Nachmittag kommt aber wieder die Sonne durch. Die Temperaturen erreichen 6 Grad. Nachts bleibt es bewölkt bei 5 Grad.

          Geburtstag haben heute

          Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes sowie des hessischen Landesverbands, Seniorchef der Frankfurter Auto-Schmitt-Gruppe  (70); Hans Joachim Mendig, von Januar 2016 bis September 2019 Geschäftsführer der Hessen Film und Medien GmbH, Frankfurt (66); Cord Meijering, Komponist, Direktor der Akademie für Tonkunst, Darmstadt (64); Christina Leber, Leiterin der DZ Bank Kunstsammlung, Frankfurt (53).

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