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F.A.Z.-Hauptwache : Neue Corona-Regeln auch in Hessen

„Bedrohliche Situation“: Auch in Frankfurt ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt rasant gestiegen. Bild: dpa

Ab Mittwoch soll der Verkehr wieder rollen, für Feiern gelten in Hessen neue Vorschriften, und die Oper ist abermals „Opernhaus des Jahres“. Das und was sonst noch wichtig ist heute in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

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          Guten Abend,
          das Schöne am Autoverkehr und am Fahrradfahren ist, dass sie nicht bestreikt werden können. Gut, man kann im Stau stehen. Aber dass sich ein paar Gewerkschaftsfunktionäre sagen: „Okay, heute lassen wir die Leute mal laufen“, das ist nur bei Bahnen und Bussen drin. Am Dienstag war das in Frankfurt so bei den U- und Straßenbahnen und in Wiesbaden bei den Omnibussen, was manchen verärgerte. Und man muss sich schon gut im Tarifwesen des öffentlichen Dienstes auskennen, um wenigstens zu verstehen, warum man eigentlich laufen musste: Weil die Gewerkschaft Verdi eine Verbesserung und Vereinheitlichung der Arbeitsbedingungen von Bahn- und Busfahrern möchte. Am Mittwoch soll der Verkehr aber wieder rollen. Bis zum nächsten Warnstreik. Die Rhein-Main-Zeitung berichtet und kommentiert.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          So, das war der Abschnitt ohne Corona. Ab ganz ohne Pandemie geht es natürlich auch heute nicht. Wie der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Abend mitgeteilt hat, gelten neue Regeln für Feiern. Wie viele Menschen sich zusammen aufhalten dürfen, hängt von der Zahl der Neuinfektionen am jeweiligen Ort ab. Sind es mehr als 35 auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, so gilt für private Feiern die Empfehlung, den Kreis auf 25 Personen zu beschränken, liegt die Quote der Neuinfektionen über 50, sollen es nicht mehr als zehn Gäste sein. Bei öffentlichen Feiern sind es im ersten Fall 50, im zweiten 25, aber das ist anders als bei privaten Festivitäten nicht nur eine Empfehlung, sondern Vorschrift. Eine Wissenschaft für sich, doch die Zahlen geben in der Tat Anlass zum Nachjustieren: Am Dienstag sind in Hessen weitere 144 Fälle nachgewiesen worden. Es hört nicht auf.

          Und wo bleibt das Gute? Hier kommt es. Die Oper Frankfurt ist von den Kritikern des Fachmagazins „Opernwelt“ 2020 wieder einmal zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt worden. Es ist die vierte Auszeichnung während der Intendanz Bernd Loebes. Nun, diesmal muss sich Frankfurt den Titel mit der Oper in Genf teilen.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

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          Und außerdem fordert der Asta der Goethe-Universität, einem Rechtsanwalt wegen „antidemokratischer Äußerungen“ die Honorarprofessur zu entziehen, die ganze Auseinandersetzung heute im Blatt aus der Feder unseres Hochschul-Redakteurs Sascha Zoske +++ hält der Flughafenbetreiber Fraport den Rat bereit, in den Herbstferien doch eine Flugreise anzutreten, eine Empfehlung für Schiffsreisen hätte einen ja auch gewundert +++ gibt die Rhein-Main-Zeitung heute einen fundierten Überblick über den Streit um den Weiterbau der Autobahn 49, einschließlich eines Kommentars von Carsten Knop.

          Einen angenehmen neuen Tag wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

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          Geburtstag haben am 30. September

          Michael Mager, Mitglied im Vorstand der Rheingauer Volksbank (55);
          Christian Sossenheimer, Volleyballtrainer des 1. VC Wiesbaden (49);
          Christian Barth, Geschäftsführender Gesellschafter des Favorite Parkhotels, Mainz (48);
          Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz (47);
          Oliver Hoppe, Geschäftsführer der Konzertagentur Wizard Promotions, Frankfurt (37).

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