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F.A.Z.-Hauptwache : Mehr Durchblick im Corona-Wirrwarr

Menschen auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil (Symbolbild) Bild: dpa

Bei den Corona-Regeln blicken nur wenige durch, Hessen erlässt neue Verordnungen und in den Schulen heißt es: Masken auf und durch. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

          2 Min.

          Guten Abend,
          blicken Sie noch durch? Wissen Sie, welche Corona-Regeln wo gelten? Wir geben zu, auch uns fällt das zunehmend schwerer. Um die Orientierung zu verbessern, veröffentlicht die Rhein-Main-Zeitung Info-Kästen für die Städte, in denen die Zahlen der Neuinfektionen auf besonders hohem Niveau liegen, diesmal für Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach – mehr Details auf www.faz.net/rmz.  Ebenso führen wir die Tabelle mit den Inzidenzwerten fort, die zeigt, in welchen Städten und Landkreisen die Entwicklung in den vergangenen Tagen besonders kritisch ist.

          Helmut Schwan

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Wie nahe einem das Virus mittlerweile kommt, hat Wissenschaftsministerin Angela Dorn erfahren. Bei ihr fiel ein Test positiv aus, ihre Kabinettskollegen Tarek Al-Wazir und Kai Klose, die mit ihr gemeinsam an einer Besprechung teilgenommen hatten, sind sicherheitshalber in Quarantäne. Gesundheitsminister Klose konnte daher am Montag nicht wie üblich zusammen mit Ministerpräsident Volker Bouffier die neuesten Verordnungen erläutern, die helfen sollen, die Ausbreitung von Corona in Hessen zu stoppen. Die wenig überraschenden Stichworte: strengere Regeln, je höher die „Inzidenz“ in einer Kommune ist, das heißt, je mehr Menschen sich in kurzer Zeit anstecken. Eine eskalierende Maskenpflicht, Sperrstunde und Alkoholverbot sollen dazu beitragen, einen Damm zu errichten. Dafür gibt es kein Beherbergungsverbot mehr für Menschen, die aus anderen Bundesländern nach Hessen reisen, aber striktere Auflagen für Heimkehrer aus dem Ausland.

          In den Schulen des Landes heißt es nach dem Ende der Herbstferien zunächst einmal: Masken auf und durch. Zumindest gilt das in einigen Landkreisen und Städten von der 5. Klasse an. Florentine Fritzen hat sich in der Region umgehört, wie Schüler, Lehrer und Eltern versuchen, mit den Herausforderungen der zweiten Pandemiewelle klar zu kommen. Während für viele inzwischen der Mund-Nasen-Schutz offenbar schlicht dazu gehört, bietet die Pflicht zum regelmäßigen „Stoß-Lüften“ der Unterrichtsräume derzeit reichlich Diskussionsstoff.

          Ob die nahezu vollständig digitale Frankfurter Buchmesse ein Modell für die Zukunft sein wird oder eine Notlösung bleiben soll, darüber haben sich die Verantwortlichen noch keine abschließende Meinung gebildet, weil es noch an belastbaren Zahlen fehlt. Unser Kultur-Chef Michael Hierholzer kommt in seinem Kommentar zu dem Schluss, einen Versuch sei es wert gewesen. Allerdings habe eine solche Messe einem ins Bewusstsein gerufen, wie sehr es gerade bei dieser besonderen Ware auf Atmosphäre, Flair, Emotionen ankomme.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

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          Und außerdem zeichnet sich für das gerade geschlossene Karstadt-Kaufhaus in Mainz eine Zwischennutzung mit Märkten für typische lokale Produkte ab +++ sieht die Staatsanwaltschaft inzwischen nicht mehr die „drei Raser“, sondern einen vierten Autofahrer als hauptverantwortlich für den tödlichen Unfall auf der A 66 an +++ versucht Heidenrod, Hessens waldreichste Gemeinde, in Eigenregie den von Dürre und Borkenkäfern stark geschädigten Wald wieder aufzuforsten.

          Einen herzlichen Gruß aus der Redaktion

          Ihr Helmut Schwan

          Das Wetter für Dienstag

          Das könnte der Beginn eines Goldenen Oktobers werden. Jedenfalls steigen laut Vorhersage die Temperaturen in der Region bis auf 18 Grad. Jedoch sei am Nachmittag vereinzelt mit Schauern zu rechnen.

          Geburtstag haben am Dienstag, 19. Oktober

          Jürgen Schäfer, Geschäftsführer der Agaplesion Frankfurter Diakonie-Kliniken (60); Bettina Wiesmann (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestags (Wahlkreis Frankfurt am Main II) (54); Hüseyin Aygün, Geschäftsführender Gesellschafter des Biotech-Unternehmens Biospring, Frankfurt (52); Severin Groebner, in Frankfurt lebender Kabarettist (51); Tobias Jäkel, Geschäftsführer der Gastronomie-Kette Mosch Mosch, Frankfurt (47).

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