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F.A.Z.-Hauptwache : Fünfzig Jahre, vierzehn Minuten, vier Semester

Fahrt ins Leere? Mit der Bahn fährt es sich teuer und oft unbequem. Zudem brauchen Schienenbauprojekte bis Fertigstellung rund 50 Jahre. Bild: dpa

Der Bau von S-Bahn-Strecken dauert rund 50 Jahre. Gut, dass es Leihfahrräder, E-Scooter und Co gibt. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, lesen Sie in der F.A.Z.-Hauptwache.

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          Wer heute 20 Jahre alt ist, darf sich darauf freuen, die Eröffnung einer neuen S-Bahn-Strecke als Rentner noch zu erleben. Aber nur, wenn gleich morgen mit der Planung begonnen wird. Denn Planung und Bau einer Strecke dauern bei uns ungelogen 50 Jahre. Das hat viele Gründe, und die angebliche Schildkrötenhaftigkeit der Verwaltung ist nur einer von ihnen. Unser Kollege Hans Riebsamen hat unter anderem darüber mit dem RMV-Chef Knut Ringat gesprochen, doch in dem Interview geht es auch um Züge mit Wasserstoffantrieb und um die Frage, was Uber möglicherweise besser kann.

          Zumindest in Städten wie Frankfurt herrscht kein Mangel an Vehikeln, mit denen man von A nach B gelangen kann. Aber welches ist an einem heißen Sommertag das beste und das preiswerteste? Wir haben in einem weltweit einmaligen Vergleichstest auf der Strecke vom Hauptbahnhof zur EZB vier Verkehrsmittel gegeneinander antreten lassen: Straßenbahn, Mietfahrrad, E-Roller und E-Scooter. Und jetzt halten Sie sich fest: Das preiswerteste Vehikel war mit 14 Minuten auch das schnellste. Ergebnis und Siegerehrung finden Sie heute auf der Verbraucherseite in der Rhein-Main-Zeitung.

          Geben ist seliger denn nehmen (alter Boxer-Weisheit). Allerding gibt nicht jeder gern, schon gar nicht freiwillig. Andere zum Spenden zu bewegen ist deshalb eine Kunst – freilich eine, die man lernen kann. Die Frankfurter Fundraising-Akademie bildet seit 20 Jahren Menschen aus, die professionell Spenden einwerben. Neuerdings führt ein viersemestriger Studiengang zum Master-Abschluss im Fach „Fundraising-Management und Philanthropie“. Patricia Andreae hat sich mit Thomas Kreuzer unterhalten, der die Akademie leitet.

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          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Und außerdem hat die Polizei bei einem Einsatz auf der Frankfurter Zeil möglicherweise unangemessene Gewalt angewandt, hat der SV Wehen Wiesbaden sein Spiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga 1:2 gegen den Karlsruher SC verloren, sind zum Ausbildungsbeginn viele Lehrstellen im Rhein-Main-Gebiet noch unbesetzt.

          Einen unbeschwerten Tag wünscht Ihnen

          Ihr Werner D‘Inka

          Wetter

          Sonnig und trocken bei bis zu 27 Grad. In der Nacht ist es oft klar bei 18 Grad.

          Verkehr in Frankfurt

          Wegen Gleisbauarbeiten auf der Kreuzung der Eschersheimer Landstraße mit den Straßen Marbachweg / Am Dornbusch kommt es zu Umleitungen. Wer aus der Straße Am Dornbusch kommt, kann an der Kreuzung nicht geradeaus in den Marbachweg fahren, sondern muss rechts in die Eschersheimer Landstraße abbiegen. Die Umleitung führt über die Wendemöglichkeit in Höhe des Polizeipräsidiums. Diese Regelung gilt von heute, 5 Uhr, bis Donnerstag, 7 Uhr. Auch die Buslinie 34 fährt anders als gewohnt. Radfahrern und Fußgängern wird empfohlen, während der Bauarbeiten die Eschersheimer Landstraße an der nächsten südlichen oder nördlichen Schneise zu überqueren.

          Weil sie einen neuen Belag bekommt, wird die Montabaurer Straße in Sossenheim von heute an zwischen Auf der Schanz und Michaelstraße abschnittsweise gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren.

          Geburtstag haben heute Hans-Peter Zarges, Frankfurter Gastronom (60); Tim Frühling, in Frankfurt lebender Radio- und Fernsehmoderator, Krimiautor (44); Tatjana Steinbrenner, Präsidentin des Handelsverbands Hessen-Süd, Frankfurt, Vizepräsidentin der IHK Darmstadt (48).

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          Die beiden Vertrauten von Präsident Trump sehen sich durch die Verfassung geschützt und lassen eine Frist zur Vorlage von Dokumenten in der Ukraine-Affäre verstreichen. Den Amtsenthebungsprozess betrachtet Giulianis Anwalt als eine „verfassungswidrige, grundlose und illegitime Untersuchung“.

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