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F.A.Z.-Hauptwache : Frankfurt vor Corona-Alarmstufe Rot

Wegen alarmierender Corona-Zahlen soll am Dienstag ein Krisenstab in Frankfurt tagen. Bild: AP

Frankfurt nähert sich einer kritischen Corona-Warnstufe, und Ryanair zieht sich weiter vom Flughafen Hahn zurück. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

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          Guten Abend,
          erst einmal drei gute Nachrichten:

          Das war es dann aber auch mit den Good News. Kommen wir zu den schlechten: In Frankfurt ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen so stark steigend, dass die Alarmstufe Rot nicht mehr weit ist. Die Zahl je 100.000 Einwohner liegt derzeit bei 47, von 50 an wird es richtig ernst, dann ist mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu rechnen. Am Dienstag soll ein Krisenstab tagen. Ein Hotspot ist ein Flüchtlingsheim, sonst soll es aber noch viele weitere Hotspots geben.

          Auch nicht schön: Ryanair zieht sich immer weiter vom Flughafen Hahn zurück. Der Airport war einmal das Tor zur Reise-Freiheit für alle, die aufs Geld gucken müssen, mit den ein bisschen lauten Iren ließ sich Europa günstig erkunden. Jetzt gerät das Geschäftsmodell aus Billigflieger und Billigflughafen ins Wanken, von 29 Flugzielen vor zwei Jahren sind gerade noch zehn geblieben. Der Flughafen leidet vor sich hin, und dass die Chinesen, die 82,5 Prozent der Anteile halten, damit glücklich sind, darf man bezweifeln. Die anderen 17,5 Prozent liegen beim Land Hessen, derzeit auch nicht ein ganz so tolles Investment.

          Und auch keine gute Nachricht: Gegen nicht weniger als 21 Tatverdächtige ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen der Vorfälle an einem Juli-Wochenende auf dem Frankfurter Opernplatz, als Polizisten angegriffen wurden. Diese 21 Verdächtigen sind namentlich bekannt, so dass immerhin eine gute Chance besteht, dass sie vor Gericht landen. Die Vorwürfe reichen von Beleidigung, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung bis hin zu tätlichen Angriffen auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Ein Mann soll 34 Flaschen, fünf Mülltonnen und einen E-Scooter geworfen haben.

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          Und außerdem ist das neue Buch von Nele Neuhaus nicht mehr auf Platz 1 unserer regionalen Bestsellerliste, wer die Autorin aus dem Taunus verdrängt hat, steht am Dienstag auf unser Kulturseite +++ befasst sich Rainer Schulze aus der Stadtredaktion ausführlich mit dem Omni-Turm in der Frankfurter Innenstadt, das ist der mit dem Hüftschwung +++ hat sich Kollegin Patricia Andreae mit Bauer Etzel aus Wehrheim getroffen, der die Schweinepest sehr fürchtet.

          Einen trotz allem angenehmen Tag wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Verkehr

          Am Dienstag Warnstreik bei U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt und bei den Linienbussen in Wiesbaden!

          Das Wetter für Dienstag:

          Viele Wolken, es muss mit Regen gerechnet werden. Im Laufe des Nachmittags sind Wolkenlücken möglich. Um 15 Grad, nachts nass.
           

          Geburtstag haben am Dienstag

          Karlheinz Röthemeier, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Presse-Agentur, Hamburg, langjähriger Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein-Main GmbH & Co. KG, Mainz (80); Marie-Luise Recker, Historikerin, Vorsitzende der Frankfurter Historischen Kommission (75); Alois Rhiel (CDU), langjähriger hessischer Wirtschaftsminister, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Fulda und früherer Regierungspräsident in Gießen (70); Joachim Kreysing, Geschäftsführer des Industriepark-Betreibers Infraserv Höchst, Frankfurt (56).

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