https://www.faz.net/-gzg-9vhqq

F.A.Z.-Hauptwache : Baum, Buch, Bad Banks

Nicht fachgerecht: An einem Denkmal in Frankfurt haben Unbekannte einen Weihnachtsbaum entsorgt. Bild: dpa

Ist denn schon Weihnachten? Überall in Frankfurt liegen Weihnachtsbäume. Zum einjährigen Bestehen der Landtagsregierung gibt es eine Analyse. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

          3 Min.

          Guten Morgen!

          Sie kennen doch auch Paare, über die Sie am Anfang sagten: „Das geht nicht lange gut“, die aber nun schon ziemlich lange zusammensind? Auch die zweite schwarz-grüne Landesregierung ist nun schon wieder ein Jahr im Amt, ohne dass Eifersuchtsszenen, verweinte Augen oder Türenschlagen zu erkennen wären. Wie machen die das? Und ist in Wiesbaden wirklich alles Gold, was grünt? Lesen Sie die Analyse zum Einjährigen, die unser Landtagskorrespondent Ewald Hetrodt geschrieben hat.

          „O Tannenbaum, o Tannenbaum / bist’n Fall für‘n B-i-o-kom-post. / Von Nied bis Unterliederbach / wirst du jetzt zügig weggebracht…“ In Frankfurt sammelt die FES in diesen Wochen wieder Weihnachtsbäume ein, ein Service, an den sich die Bürger offenbar gern gewöhnt haben, denn überall liegen Bäume am Straßenrand. Dem Ziel, möglichst alle Tannen und Fichten zur Biokompostanlage im Osthafen zu bringen, kommt die Stadt schon recht nahe. Mechthild Harting berichtet.

          Nicht nur in Großbritannien und in Amerika machen wieder mehr Buchhandlungen auf, auch der Frankfurter Westend-Verlag hat einen Laden neben der Kleinmarkthalle eröffnet. Der Verlag, der Erfolg mit Sachbüchern von Autoren meist linker Provenienz hat, bietet in dem Geschäft auf der einen Seite Bücher, auf der anderen Kaffee, genossenschaftlich produziertes griechisches Olivenöl, Weine des Verlagsautors Franz Keller, Honig und Porzellan. Zweimal im Monat gibt s Lesungen. Florian Balke war zur Eröffnung dort.

          Und außerdem findet der Frankfurter Flohmarkt am 25. Januar erstmals am nördlichen Mainkai statt, richtet Frankfurt die Vorpremiere der zweiten Staffel von „Bad Banks“ aus, Karten für die Vorführung am 2. Februar in der Paulskirche gibt es kostenlos im Bürgerbüro, solange der Vorrat reicht, entwickelt die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) zusammen mit der Stadt Ortenberg ein nur elektrisch betriebenes Fahrzeug, das im kommunalen Dienst eingesetzt werden kann.

          Einen unbeschwerten Tag wünscht Ihnen

          Ihr Werner D’Inka

          Der Tipp zum Wochenende

          Das Hotel Jagdschloss Kranichstein ist in Darmstadt eine Institution. Schon immer haben das Bistro und das Restaurant im Haus viele Gäste, die nicht im Hotel übernachten – und seit Christian Buer der Küchenchef ist, dürften es noch ein paar mehr geworden sein.  Denn seine niveauvolle Küche hat eine traditionell französische Basis, die Gerichte wirken aber nicht übermäßig üppig, sondern meist angenehm leicht, vom feinen, konfierten Kabeljau über die saftig-nussige Wildwassergarnele bis zum perfekt gegarten Maibock. Ein umsichtiger Service und eine gute Weinauswahl runden das Bild ab.

          Restaurant im Kavaliersbau im Hotel Jagdschloss Kranichstein, Kranichsteiner Straße 261, Darmstadt, Telefon 0 61 51/ 13 06 70, Internet www.hotel-jagdschloss-kranichstein.de. Geöffnet dienstags bis samstags von 18 Uhr an, sonntags von 12 bis 15 Uhr.

          Wetter

          Zunächst recht sonnig, gegen Mittag ziehen von Westen her Wolken auf. Nach tagsüber maximal 8 Grad kann es abends regnen. In der Nacht bleibt es regnerisch. Tiefstwerte um 4 Grad

          Geburtstag haben heute Bascha Mika, Ko-Chefredakteurin der „Frankfurter Rundschau“ (66); Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank AG, Frankfurt (57); Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, Gelnhausen (60); Klaus Schuder, Präsident des Hessischen Leichtathletik-Verbands, Frankfurt (57); Stefan Füll, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden (55); Lutz Leif Linden, Generalsekretär des Automobilclubs von Deutschland, Frankfurt (54); Stephan Brömme, Geschäftsführer der Heppenheimer Festspiele (50);

          …am Samstag: Nia Künzer, ehemalige Fußballspielerin beim 1. FFC Frankfurt, Weltmeisterin  mit der Frauen-Nationalmannschaft (40); Reinhard Wabnitz, von 2016 bis November 2019 Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Eschborn (68); Peter Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gießen (57);

          …am Sonntag: Margarethe Nimsch (Die Grünen), frühere hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Jugend, Familie und Gesundheit, ehemalige Dezernentin für Frauen und Gesundheit in Frankfurt (80); Thomas Gsella, in Aschaffenburg lebender Lyriker, ehemaliger Chefredakteur des Satiremagazins "Titanic" (62); Alex Azary, Initiator des geplanten "Museum of Modern Electronic Music" (Momem), Frankfurt (57); Dirk Hinkel, Geschäftsführender Gesellschafter der Hassia Mineralquellen, Bad Vilbel (53); Norman Dießner (Die Grünen), Fraktionsvorsitzender im Kreistag des Hochtaunuskreises  (49); Marco Maier, Geschäftsführer von Radio/Tele FFH, Bad Vilbel (48); Michael Kadow, Geschäftsführer des House of Logistics and Mobility (Holm), Frankfurt (47).

          Weitere Themen

          Kriminelle nutzen Corona-Krise für Betrügereien

          Polizei warnt : Kriminelle nutzen Corona-Krise für Betrügereien

          Sie tarnen sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamts und verschaffen sich Zutritt zu Wohnungen. Betrüger nutzen die Angst vieler Menschen vor Corona schamlos aus. An anderer Stelle wird jedoch weniger Kriminalität erwartet.

          Topmeldungen

          NRW-Ministerpräsident Armin Laschet besucht die Uniklinik RWTH Aachen.

          Corona-Bekämpfung : Der Ausstieg ist kein Tabuthema

          Der Ruf nach einer „Exit-Strategie“ ist berechtigt. Aber gibt es klare Maßstäbe dafür? Wo es Sicherheit nicht gibt, sollte Sicherheit nicht vorgegaukelt werden.
          In der Corona-Krise sind Gesundheitssysteme in vielen Ländern überfordert: Intensivstation mit Covid-19-Erkrankten in einer Klinik im italienischen Pavia

          Nach der Corona-Krise : Deutschland wird zum Vorsorgestaat

          Die Corona-Krise erschüttert die Grundlagen unserer Gesellschaften und der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von Markt und Staat wird sich fundamental ändern. Gesundheitssysteme sind nicht mehr privatisierbar. Ein Gastbeitrag.
          Für Steuerstundungen ist das jeweilige Finanzamt zuständig.

          Corona-Hilfe : Auf dem schnellsten Weg zur Steuerstundung

          Als Folge der Corona-Pandemie sinken die Einnahmen vieler Unternehmen. Eine Hilfe sind Steuerstundungen, die erste Betriebe schon erhalten haben. Das ist dabei zu beachten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.