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F.A.Z. exklusiv : Awo-Dienstwagen für den Ehepartner

In der Kritik: Der neue Awo-Vorstand Steffen Krollmann liegt über Kreuz mit seinem alten Arbeitgeber. Bild: Lucas Bäuml

Die Staatsanwaltschaft weitet die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt aus. Der neue Awo-Chef muss sich derweil gegen Vorwürfe seines ehemaligen Arbeitgebers zur Wehr setzen.

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          Gegen Mitarbeiter der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt liegt eine weitere anonyme Strafanzeige wegen Betrugs und Untreue und Beihilfe zu Betrug und Untreue vor. Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage der F.A.Z. den Eingang dieser Strafanzeige, die auf den 30. Juni datiert. „Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue werden mit dem gebotenen Nachdruck geführt und dauern an. Wann es zu einem Verfahrensabschluss kommen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht gesagt werden“, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Es gebe mehrere Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Awo-Komplex gegen zumeist mehrere Beschuldigte. Auch gegen sechs in dieser Anzeige vom 30. Juni genannte Personen werde demnach ermittelt.

          Martin Ochmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dabei handelt es sich nach Informationen der F.A.Z. nicht um jene sechs Personen, gegen die aufgrund der nunmehr ein Jahr alten Strafanzeige wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue ermittelt wird; unter den vier Männern und zwei Frauen ist das Ehepaar Hannelore und Jürgen Richter. Jürgen Richter war unter anderem Geschäftsführer des Kreisverbands Frankfurt und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands Wiesbaden, seine Frau Geschäftsführerin der Awo-Wiesbaden und Sonderbeauftragte für Frankfurt.

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