https://www.faz.net/-gzg-73x2u

Ex-Eintracht-Profi Amanatidis : Amanatidis soll Strafe zahlen

  • -Aktualisiert am

Die Eintracht hinter, die Strafe vor sich: Ex-Eintracht-Spieler Ioannis Amanatidis. Bild: dpa

Das Gericht stellt fest, dass der ehemalige Spieler der Eintracht die Hundehalterin im Westend getreten und beleidigt hat.

          1 Min.

          Gegen den ehemaligen Star der Frankfurter Eintracht, Ioannis Amanatidis, hat das Amtsgericht gestern 48.000 Euro Geldstrafe wegen Körperverletzung und Beleidigung verhängt. Strafrichter Günther Meilinger sprach den Spieler schuldig, an einem Aprilabend 2011 im Westend eine Hundehalterin in den Bauch und gegen den Oberschenkel getreten zu haben. Der Angeklagte hatte den Vorwurf bestritten. Sein Verteidiger kündigte Berufung beim Landgericht an. Die Höhe der Geldstrafe richtet sich nach dem geschätzten Vermögen und dem Einkommen des Angeklagten, der unter anderem an einem Spezialitätenrestaurant und einem Modelabel beteiligt ist. Amanatidis hatte sich im vergangenen Jahr mit einer Abfindung von rund zwei Million Euro nach sieben Jahren von der Eintracht getrennt.

          Das Gericht ist im Urteil der Aussage des Opfers, einer 48 Jahre alten Krankenschwester, gefolgt. Sie war am 14. April 2011 gegen 23 Uhr mit ihren beiden Terriern zum üblichen Spaziergang auf dem Beethovenplatz im Frankfurter Westend unterwegs. Ein von einem ihr unbekannten Mann geführter großer Hund habe eines ihrer Tiere gepackt und geschüttelt, sie habe den Halter angeschrien. Er habe sie grob mit einem Tritt zu Boden befördert, nachgetreten und „Schlampe“ gerufen.

          Sie habe das nicht nötig, sie habe die kleinen Tiere gut im Griff

          Amanatidis, der den Hund einer Bekannten ausführte, beteuerte vor Gericht, zu keinem Zeitpunkt Gewalt angewendet oder die Frau beleidigt zu haben. Er sei vollauf damit beschäftigt gewesen, seinen Hund und die beiden kläffenden Terrier auseinanderzuhalten. Allerdings gab der Angeklagte zu, er habe die Frau zur Rede gestellt und gefragt, warum sie ihre Hunde nicht an die Leine nehme. Sie habe geantwortet, das sei nicht nötig, sie habe die kleinen Tiere gut im Griff. Die Frau habe ihn als Alkoholiker beschimpft und seinen Hund als „gestört“ bezeichnet.

          Weitere Themen

          Noch viele Intensivbetten frei

          Kliniken in Hessen : Noch viele Intensivbetten frei

          Viele Kliniken in Hessen haben noch freie Intensivbetten. Beim Anbieter Helios etwa heißt es: „Wir haben Kliniken, in denen ist noch kein einziger Covid-Patient aufgetaucht, obwohl wir fast die komplette Intensivkapazität vorhalten.“

          Haftstrafen nach Schießerei an Döner-Laden

          Prozess in Frankfurt : Haftstrafen nach Schießerei an Döner-Laden

          Zwei gescheiterte Schuldeneintreiber müssen ins Gefängnis: Das Landgericht Frankfurt hat zwei Männer wegen räuberischer Erpressung verurteilt. Sie hatten im Mai 2019 in der Frankfurter Innenstadt einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.