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Europa Open Air : Frankfurts Klassik-Spektakel

Blick auf Zuschauer und Bühne auf dem Europa-Open Air in der Weseler Werft am Main Bild: Jana Mai

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause findet Frankfurts größter Klassik-Event nun wieder ohne Einschränkungen statt: Die hr-Bigband und das hr-Sinfonieorchester erwarten 12.000 Zuhörer.

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          Schon als Einjähriger habe er gerne mit Gegenständen hantiert, mit denen sich Klänge und Geräusche erzeugen ließen, sagt Yoav Levanon. Und habe sofort aufgehört zu weinen, wenn ihm ein bestimmter Song mit einer Saxofon-Melodie vorgespielt worden sei. So hätten es ihm jedenfalls seine Eltern berichtet. Eine gewisse Disposition für den Musikerberuf hat der inzwischen 18 Jahre alte israelische Pianist demnach schon früh gezeigt. Seine Neigung wurde im musikalischen Elternhaus bald gefördert. Mit drei Jahren habe er seinen ersten Klavierunterricht bekommen, sagt er. Und sei sofort fasziniert gewesen von den Klangmöglichkeiten des Instruments.

          Guido Holze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Mit sieben Jahren spielte er Stücke von Chopin, mit elf Jahren trat er als Solist in einem seiner Konzerte für Klavier und Orchester in Italien auf. Chopin sei überhaupt der Komponist, zu dem er eine besonders lange und nahe Beziehung habe, sagt Levanon. Das Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 interpretiert der international gefragte Israeli, der am Jerusalem Music Center bei Murray Perahia studierte und seine Ausbildung derzeit unter anderem bei Sir András Schiff an der Barenboim-Said-Akademie fortsetzt, nun auch am 25. August beim „Europa Open Air“ des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank. Vor großer Kulisse und einem riesigen Publikum. 12.000 Besucher werden bei freiem Eintritt an der Weseler Werft beim größten Klassik-Spektakel der Stadt erwartet, das nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause erstmals wieder stattfindet, ohne weitere Beschränkungen.

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