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Flauschiger Nachwuchs : Sechs Geparden-Babys im Opel-Zoo

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Im Opel-Zoo bei Kronberg haben sechs Junggeparde die Wurfhöhle verlassen und sind im Freigehege zu sehen. Bild: Wolfgang Eilmes

Im Opel-Zoo gab es Ende Juni Nachwuchs bei den Geparden. Die sechs possierlichen Jungtiere erkunden nun das Außengehege zusammen mit Mutter Jamari.

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          Im Kronberger Opel-Zoo sind zum ersten Mal Geparden geboren worden - mittlerweile leben sie in der Außenlage. Bislang konnten die Zoobesucher die im Juni geborenen Tiere nur über einen Monitor mit Blick in den Stall beobachten. Alle sechs Welpen seien wohlauf, teilte der Zoo am Freitag mit.

          Meistens bringen Geparden nur ein bis fünf Junge zur Welt. Die Tierart ist vom Aussterben bedroht, weltweit leben etwa 7000 Geparden in Freiheit. Die Raubtiere gelten als die schnellsten Landtiere der Erde, sie können bis zu 120 Stundenkilometer schnell werden.

          Das am 23. Juni in Kronberg geborene Sextett hat bislang keine Namen bekommen - auch, weil die fünf Männchen und das eine Weibchen noch nicht gut voneinander zu unterscheiden sind. Ihre Mutter Jamari war vor rund einem Jahr vom Zoo in Lissabon in die Taunusstadt gezogen. Mit dem Männchen vor Ort stimmte jedoch die Chemie nicht, daher reiste sie für die Paarung in den Zoo nach Münster. Im Frühjahr kehrte sie tragend nach Kronberg zurück.

          Die Kleinen sind mit ihrer Mutter mittlerweile aus dem Stall in die Box im Außengehege gezogen, dort trauen sie sich immer häufiger nach draußen. Ihr Leben werden sie nicht in dem Kronberger Zoo verbringen. Im Alter von etwa 18 Monaten werden sie in andere Zoos umziehen, dort sollen sie für Nachwuchs sorgen.

          Tapsig: Sechs kleine Geparden-Babys erkunden nun das Außengehege im Opel-Zoo. Bilderstrecke

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