https://www.faz.net/-gzg-85y32

Frankfurt : Fernbusbahnhof soll bis 2018 stehen

  • Aktualisiert am

So soll er einmal aussehen: der Frankfurter Fernbusbahnhof Bild: Simulation CA Immo/Schneider + Schumacher

Für Fernbusreisende ist Frankfurt immer noch ein Ärgernis. Improvisierte Halteplätze ohne Sitzbänke, Schutz vor Regen und brennender Sonne. Das soll vom nächsten Jahr an besser werden.

          1 Min.

          Die Bauarbeiten für den geplanten Fernbusbahnhof in Frankfurt haben begonnen. Auf der Südseite des Hauptbahnhofs sollen in drei Abschnitten auf einem bisherigen Parkplatz in den nächsten drei Jahren 14 Halteplätze entstehen. Die vier ersten sollen im Frühjahr 2016 fertig sein, die komplette Fertigstellung ist für 2018 geplant. Dann könnte auf dem Platz auch ein Hochhaus stehen, für das die Planungen noch nicht begonnen haben.

          Zusammen mit den ersten Bus-Halteplätzen werde auf einem Teil des Areals zunächst ein temporäres, mehrstöckiges Parkhaus gebaut, sagte der Frankfurter Planungsdezernent Olaf Cunitz (Die Grünen) am Dienstag beim ersten Spatenstich. Darin sollen neben 350 Auto-Plätzen auch 300 Fahrrad-Parkplätze sowie eine Werkstatt und eine Waschanlage für Fahrräder entstehen. Rund 8,5 Millionen Euro investiert die Immobiliengesellschaft CA Immo, der das Grundstück gehört, in die erste Bauphase. Parkhaus und Busbahnhof werden von einer Tochter der städtischen ABG Holding betrieben.

          In der zweiten Phase plane CA Immo ab Sommer 2016 den Bau eines Gebäudes mit Tiefgarage auf dem Grundstück, sagte Jakob Vowinkel, Leiter der Frankfurter Niederlassung des Unternehmens. Das temporäre Parkhaus solle dann wieder verschwinden. Im Hochhausrahmenplan sei auf dem Grundstück ein 100 Meter hohes Hochhaus vorgesehen.

          Am Verkehrsknotenpunkt Frankfurt kommen pro Tag rund 180 Fernbusse an, ebensoviele fahren ab. Derzeit kommt es rund um den Parkplatz immer wieder zu brenzligen Situationen, weil Busfahrer auf den engen Straßen zwischen Autos, Radfahrern und Fußgängern Halteplätze suchen. Für die Reisenden fehlen Sitzgelegenheiten, Unterstellmöglichkeiten und Toiletten.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Digitale Kommunikation : „Microsoft fühlt sich bedroht“

          Slack und Microsoft Teams sind in Homeoffice-Zeiten die Apps der Stunde. Zwischen den Konzernen hinter ihnen führt das zu Reibereien. Der Slack-Vorstandschef fühlt sich gewappnet – erst recht in der Corona-Krise.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.