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Neuer Club „Room 4“ : Bunt, laut und vegetarisch

Seit Langem eine feste Größe im Nachtleben: der DJ, Produzent und Gastronom Julian Smith in seinem „Club Culinar“ kurz vor der Eröffnung Bild: Kolb, Marie-Luise

Julian Smith eröffnet mit dem „Room 4“ einen Club nahe der Alten Oper in Frankfurt. Das Konzept hat er aus Ibiza: Erst wird gegessen, dann getanzt.

          3 Min.

          Am Eingang stehen, noch ordentlich gestapelt, die Stühle: knallrot, aus Kunststoff, mit geschwungener Lehne. Eine wuchtige Discokugel hängt unter der Decke. Die Wände sind in sattem Lila gestrichen, an ihnen sieht man die bunten Bilder im Pop-Art-Stil: zwei brüllende Affen, Kätzchen in Plateaustiefeln und mit rosa Sonnenbrillen, die Silhouetten von drei tanzenden Frauen. Und neben dem DJ-Pult thronen zwei weiße Windhunde aus Plastik. „Bunt soll mein Laden werden“, sagt Julian Smith. „Bunt und laut.“

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In der Frankfurter Ausgehkultur spielt der Sechsundvierzigjährige schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle, als DJ hat er mit seinem Mix aus Soul, Disco, Hip-Hop und Elektronik Unzählige zum Tanzen gebracht. Im „Unity“, einem zeitweise sehr angesagten, intimen Club auf der Hanauer Landstraße, hat seine Karriere begonnen, später hat er mit dem „Chinaski“ seinen eigenen Laden aufgemacht, aber auch weit über die Stadt hinaus wurde er als DJ gebucht. Einmal hat sogar Mick Jagger zu den Songs, die er spielte, getanzt. Doch Smith legt nicht nur auf, sondern produziert auch selbst. Mit seiner Band Müller Bergmann hat er gerade erst die Single „Raus in die Natur“ herausgebracht.

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