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Limburg : Erschlagener Ruander: Verdächtige mit Hitler-Gruß

  • Aktualisiert am

Limburg an der Lahn war Schauplatz der Bluttat Bild: Finger, Stefan

Im Fall eines in Limburg erschlagenen Mannes aus Ruanda verdichten sich die Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund der Tat. Auf einem Mobiltelefon fanden Ermittler ein Foto, das zwei der drei Tatverdächtige mit dem Hitler-Gruß zeigt.

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          Knapp drei Wochen nach dem gewaltsamen Prügeltod eines afrikanischen Mannes in Limburg verdichten sich die Hinweise auf einen rassistischen Hintergrund der Attacke. Auf einem Mobiltelefon fanden die Ermittler eigenen Angaben zufolge ein Foto, das zwei der drei Tatverdächtige mit dem Hitler-Gruß zeigt.

          Das Bild sei am Tattag in einer Wohnung, aber nicht am Tatort gemacht worden, teilte die Staatsanwaltschaft Limburg mit. Bei der Aufnahme des Bildes saßen die drei mutmaßlichen Täter an einem Tisch.

          Verdächtiger beging Selbstmord

          Das Mobiltelefon liegt den Behörden bereits seit längerem vor. Die Information sei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht worden.

          Der Mann aus Ruanda war Ende Oktober in einer städtischen Unterkunft für Obdachlose erschlagen worden. Drei Männer zwischen 22 und 43 Jahren wurden wegen des Verdachts auf Totschlag verhaftet. Einer der Verdächtigen beging in der Untersuchungshaft Selbstmord.

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